Amsterdam und die Nutten
Hallo Zusammen,
nachdem Ich nun mit der Amsterdam Reise und der darauf folgenden Spätschicht beglückt wurde, darf ich nun auch am Sonntag ran und bekomm auch gleich wieder Spätschicht nächste Woche. Da lernt man so einen Blog schon zu schätzen, immerhin hat man so die Möglichkeit, mit der Liebsten in Kontakt zu bleiben
Naja, kommen wir nun zu dem was Euch sicherlich mehr interessieren dürfte: ich möchte mit Euch über das Thema Huren/Nutten/Bordsteinschwalben diskutieren. Angeregt von einem Foto, das ihr weiter unten bewundern dürft (ich hab keinen Ahnung was das in diesem Zusammenhang heisst), frag ich mich doch, wie Eure Meinung zu diesem Berufsfeld ist. Legitim oder nicht? Eklig oder Spannend?
Allen einen schönen Freitag!
(posted by Mars)





























Am 12. Oktober 2007 um 11:40 Uhr
“To huur” heißt “vermieten”
Stimmt ja also quasi alles…
Am 12. Oktober 2007 um 11:44 Uhr
Ich persönlich finde das in Ordnung, solange die Damen sich das Berufsfeld selbst ausgesucht haben. So haben die notgeilen Kerle ne Möglichkeit, sich abzureagieren, ohne eine Frau ins Gebüsch ziehen zu müssen.
Mag sein, dass ich mit der Meinung allein da stehe. Damit kann ich leben. Wenn die Kerle ihren Trieb besser unter Kontrolle hätten, bräuchten die Damen das nicht machen. Wobei viele sich ja zuhause anscheinend das nicht trauen, was sie mit den Damen des horizontalen Gewerbes anstellen. Stellt sich mir die Frage, warum das so ist - aber das ist wohl ein anderes Thema.
Am 12. Oktober 2007 um 11:46 Uhr
Ich meld mich mal zu Wort, immerhin gibts ja inzwischen auch “Huren” für uns. Männliche eben. Genutzt habe ich diesen Service noch nicht und würde es wohl auch nicht.
Meine Meinung dazu: Wer es nötig hat und wems Spaß macht, der soll ruhig. Allerdings bezweifle ich (auch ohne Erfahrung), dass die Professionalität immer auch mit Qualität einher geht. Zumindest was die Schwalben angeht. Heutzutage kann man(n) ja auch zu Damen “nach Hause” gehen, so etwas erscheint mir eine angenehmere Geschichte zu sein.
Zu den Menschen, die Schwalben besuchen habe ich keine negative Einstellung, ich denke mir lediglich, das Geld, was sie dort bezahlen könnten Sie auch mit einer netten Frau verbringen, nur dass sie dort keine Fickgarantie bekommen und daher gehen sie wohl auch den direkten Weg. Ich neige auch ein wenig dazu, anzunehmen, dass solche Menschen Probleme (vllt nicht zwingend schwerwiegende) im emotionalen Bereich haben, denn offenkundig schaffen sie es nicht “draußen” Bekanntschaften zu schließen, oder sie wollen es nicht. Ich denke hier einmal kurz an X* und Y*, denen ich (ohne es bös zu meinen) unterstellen möchte diese Art der Gesellschaft gelegentlich in Betracht zu ziehen.
Wenn mein Partner mir gestehen würde, so eine Dame während unserer Beziehung besucht zu haben, interessieren mich die Hintergründe, denn ich assoziiere das mit einem Manko in der Beziehung. Wenn er das aus Neugier mal probieren möchte, würde ich erwarten, dass er mit mir darüber spricht, da ich ihm das nicht verwehren würde. Allerdings hätte ich die Erwartung, dass er zu einer “nach Hause” geht, weil ich das einfach als sauberer empfinden würde.
Name von der Redaktion geändert
Am 12. Oktober 2007 um 11:46 Uhr
herrje .. isses wieder ein roman geworden, na da wird das pelztierchen ja wieder einen text zu haben
Am 12. Oktober 2007 um 13:10 Uhr
Hab ich zwar noch nie gemacht, aber ich find’s ok, solange es sich nicht um Zwangsprostitution handelt. Verbieten kann man es sowieso nicht. Heißt nicht umsonst, das älteste Gewerbe der Welt.
Außerdem haben wir Männer einfach eine andere Einstellung zu Sex als Frauen. Muss nicht unbedingt was mit Liebe zu tun haben. Aber natürlich ist es mit Liebe schöner
Aber wenn man gerade alleine ist? Warum soll man dann Leben wie ein Mönch?
Am 12. Oktober 2007 um 15:13 Uhr
Servus,
ich bin bei diesem Thema schon auf den Kommentar von Lady Marguerite gespannt…
@Prinzessin, ich bezweifle, dass jeder Mann, der zu einer Hure geht, zwangsläufig eine “Frau ins Gebüsch ziehen” würde, wenn es keine Huren gäbe.
@pizzablog, ich persönlich denke, dass die Vorstellung, dass pauschal alle Frauen beim Thema Sex direkt Liebe, Familie und Einfamilienhaus im Sinn haben, für antiquiert und nicht (mehr?) zutreffend…
Das man lebt wie ein Mönch, erwartet wohl keiner, allerdings wenn man anfängt, alles zu nageln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, verliert man irgendwie an Glaubwürdigkeit, denke ich…
Hier in der Umgebung gibt es “einschlägige” Örtlichkeiten, wo man nahezu immer Anschluss findet, je später der Abend, desto größer die Auswahl
Was ich nachvollziehen kann, ist, dass sich wohl manche Männer (und Frauen) bei einer Hure mehr “trauen” als beim eigenen (geliebten) Partner, weil man die Konsequenzen kaum fürchten muss…notfalls sucht man sich eine andere…
George
Am 12. Oktober 2007 um 16:38 Uhr
mhmm,
ich finds eklig…
do’h, hab mich verrechnet. Das man sich bei 3 8 verrechnen kann ist echt der hammer.
Am 12. Oktober 2007 um 21:09 Uhr
@ George Bernard Shaw: es sind ja auch nicht alle Kerle notgeil, die zu einer Prostituierten gehen… Ich wollte weiß Gott nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich neige zu der Theorie, dass es noch mehr Vergewaltigungen gäbe, gäbe es keine Prostitution.
Alles in allem: bitte, wer es braucht! Ich für meine Person würde und werde für Sex nie bezahlen!
Am 12. Oktober 2007 um 21:17 Uhr
Solange sie oder auch er diesen Beruf nicht unter irgendwelchem Zwang ausübt und die vorgeschriebenen Untersuchungen macht, habe ich überhaupt kein Problem damit.
Und wer meint, die Dienste in Anspruch nehmen zu müssen soll das tun, egal ob nun Männlein oder Weiblein

Ich glaube aber nicht wirklich, dass alle die einen Dienst in Anspruch nehmen wirklich notgeil sind. Und daß jeder Mann, ein potentieller Vergewaltiger sein könnte, wenn es keine Huren gäbe, glaube ich noch viel weniger. Ich bau da eher auf die “Handarbeitstheorie”
Was drängt eine Frau, eine männliche Hure aufzusuchen?
Ich glaube ganz einfach, die möchte auch mal dominant sein, bestimmen was geschieht
Wobei ich mir genau denselben Grund auch bei vielen Männern vorstellen könnte, die eben sonst keine Chance haben, Dominanz zu zeigen.
Der Wunsch nach Dominanz ist für mich auch gegeben, wenn er zu einer Domina geht. Warum? Weil es ihm reicht, die Entscheidung zu treffen, sich zu unterwerfen.
Oh man nun wird es kompliziert und ich höre auf zu philosophieren
Am 13. Oktober 2007 um 05:26 Uhr
Liebe Therese,
darf ich fragen, wen du mit Hrn S. meinst?
Und darf ich daran erinnern, dass das Unterstellen falscher Tatsachen, auch wenn sie noch sie lieb und nicht pöse pöse gemeint sind, nicht nur dummdreist sondern auch einen Straftatbestand erfüllen.
Wenn auch ersteres dich als Weiblein entschuldigt, so noch lange nicht Letzteres.
In diesem Sinne bitte ich den Verantwortlichen dieses Blogs die entsprechenden Stelle zu entfernen.
Am 14. Oktober 2007 um 17:32 Uhr
Hallo,
allzu sinnvoll war das jetzt nicht, alles was du erreicht hast, ist, dass jetzt garantiert jeder weiß, wer wohl gemeint war
George
Am 14. Oktober 2007 um 21:26 Uhr
Herr S. du hast recht, ich hatte deinen Post vom letzten Beitrag nicht richtig gelesen. In diesem Sinne bitte ich um Entschuldigung.
Böse gemeint war es aber so oder so nicht.
Dass ich ansonsten zensiert werde finde ich unerhört und schmolle hiermit (als Weiblein darf ich mir das heraus nehmen).
Am 14. Oktober 2007 um 23:47 Uhr
was die zensur angeht: ich hab keine lust mich mit wilden arbeitssuchenden anwälten anzulegen, daher mein einschreiten. es sei mir verziehen
Am 15. Oktober 2007 um 09:26 Uhr
Was Therese zur Qualität sagte… ich hab vor ner Weile mal irgendwo einen Bericht gelesen/gesehen, weiß nur nicht mehr, wo das war. Wars im TV? Im SpOn oder sowas? Oder ein Blog? Jedenfalls hatte die Dame dort berichtet, dass die “erfahrenen” eigentlich nur noch äußerst selten, wenn überhaupt zum Akt selbst kommen. Die stellen das irgendwie ganz geschickt mit den Händen an, setzen sich dann so drauf, dass Mann nichts sieht und in Wirklichkeit hat sie “ihn” in der Hand und nicht woanders… und die Männer merken es nichtmal.
Prinzipiell neugierig wäre ich wohl auch. Würde es aber sicher nicht tun. Irgendwie ist da doch eine gewisse Hemmschwelle und ein gewisses Ekelgefühl, wenn man weiß, dass man nicht der Einzige ist.
Und wenn man in einer glücklichen Beziehung ist, wo auch das harmoniert, hat man(n) das wohl auch wirklich nicht “nötig”.
Am 15. Oktober 2007 um 10:30 Uhr
Die meisten Männer gehen zu Prostituierten, weil sie dort das bekommen können, was sie zu Hause nicht kriegen. Ganz einfach. Und das sind manchmal ziemlich harmlose Wünsche, wie z.B. blasen oder doggy.
Prostitution ist ok, wenn es freiwillig geschieht. Schlimm finde ich es, wenn Frauen dazu gezwungen werden oder aus Geldnot handeln. Da kann ich auch nicht verstehen, wie man als Mann seinen Spaß haben kann.
Am 15. Oktober 2007 um 15:31 Uhr
@ Vergewaltiger-theorie: Respekt der Zusammenhang müsste mal in einer Studie belegt werden *har har*
On-topic.
Ich war schonmal in einem Puff … *ahhhh* Ich weiß nicht ganz wie sich das hier wohl viele vorstellen. Dunkeler Hinterhof, schmierige Bude… ganz im Gegenteil. Sauber, ordentlich, elegant und auf keinen Fall billig (nicht im sinne von Geld) Es ist eine ganz normal Dienstleistung wie die einer Massage o.ä., nur halt Sex. Die Theorie in den Kommentaren, dass Männer da mal die Oberhand haben finde ich pers. auch nicht schlecht, ich wünschte mir das andersrum … Mal gefickt werden nicht immer nur ficken. Das volle Programm halt.
Überwindung hat es schon gekostet und ganz wohl war mir zuerst auch nicht als ich um eintritt bat, allerdings ändert sich das ganz schnell wenn man mit ein paar Damen an der Bar sitzt und sich ganz locker unterhält. Was dann kommt hängt von den Damen, wie von einem selbst ab. Man(n) muss es wohl mal gemacht haben um mit zu reden. Alles in allem kein großer Akt. Einfach nur Sex ohne Verpflichtung und das in guter qualität. Nicht der gelegenheitsfick, den man volltrunken aus der Disco nach Hause karrt. Kein um die Gunst des anderen Buhlen, keine ruf mich an Geschichten, bei denen es sich doch meist auf flüchtigen bis garkeinen kontakt einpendelt. Liebe Damen so ist das. Es gibt Männer (incl. Me) die nicht viel Freizeit haben, diese allerdings gründlich nutzen wollen, wie z.B. für Sport oder ausspannen. und da 5 gegen Willi auch irgendwann langweilich ist, kann ein Besuch im Freudenhaus da eine willkommene Abwächselung sein. Die doch recht tollerante Haltung, der kommentierenden Weilblichkeit, dem gegenüber finde ich schon erstaunlich. Wenn ich allerdings meine Erfahrungen, bei einer solchen Offenbarung, dagegen stelle, muss ich sagen, dass ich mir mit meiner Offenheit diesbezüglich schon mehrere Dates versaut habe. “Warst du schonmal? Ahh ha!” *schweigen* …So long.
Am 15. Oktober 2007 um 18:24 Uhr
@ Thommy: Erstmal ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut, dass du hier so offen darüber schreibst.
Was die Haltung der holden Weiblichkeit dazu angeht, so kann ich nur für mich sprechen, dass es mich nicht stören würde. Solange dass nicht im Rahmen meiner Beziehung mit dem Herrn der Wahl betrifft
In einer Beziehung würde ich prompt unterstellen, dass Mann den Sex mit mir nicht ausfüllend findet. Und sicherlich gibts die dunklen Hinterhof-Etablissements noch, wobei das ja nicht wirklich ansprechend ist…
Nun ja wie auch immer, manchmal möchte auch Frau gern ein Kerl sein
Am 16. Oktober 2007 um 14:03 Uhr
Tot Ziens!
Heißt auch nicht, daß es Sterbezinsen gibt
Am 16. Oktober 2007 um 20:38 Uhr
ich machs kurz: schliesse mich therese und senderin an. ich persönlich wäre viel zu geizig und wahrscheinlich viel zu extrovertiert um mich auf sowas einzulassen. dann schon lieber nen typen abschleppen und one-night-stand…… sorry jungs…
Am 18. Oktober 2007 um 11:33 Uhr
Frauen haben es ja auch einfacher als Männer, was One Night Stands angeht
Wie bei jeder Dienstleistung gibt es auch bei der Prostitution Qualitätsunterschiede - und für die meisten Frauen ist es halt nur ein Job, der (wie jeder Job) mal gute Seiten hat, mal schlechte und auch nervige. Ich denke, den Frauen, die das tun müssen (meist des Geldes wegen), merkt man das auch an; mir würde das genauso gehen - vieles, was ich tun muß, wobei mir keine andere Wahl bleibt, tue ich mit Unbehagen.
Was meine Tätigkeit angeht: ich kann es mir leisten, diese jederzeit zu beenden, wenn ich das wollte. Dieses Wissen im Hinterkopf wirkt doch schon ganz schön befreiend. Außerdem nehme ich mir die Freiheit, manche Männer abzulehnen. Das Problem ist, daß viele Frauen genau das nicht können - sei es nun, weil sie in einem Bordell angestellt sind oder einen Zuhälter haben oder das Geld einfach brauchen. Und genau das verleiht der Prostitution diesen schalen Charakter.