Beziehung, Ehe, Kinder…

… die größte Angst jedes Mannes. Doch wovor haben Männer eigentlich Angst? Kaum ist frau mit ihm ein paar Monate zusammen, schon beginnt er sich zu winden aus Furcht, dass sie ihn an sich ketten will, ihm irgendwelche Kinder unterjubeln möchte um ihn dadurch ein Leben lang von sich abhängig zu machen.
Man hört ja immer wieder, dass nach der Hochzeit alles anders wird; die Frau macht sich nicht mehr schön für ihren Gatten, die Haare werden immer kürzer, das mit dem Sex ist auch nicht mehr das gleiche (geschweige denn die Häufigkeit) und dann ist da ja noch die Sache mit den Kindern. Die Bälger brauchen viel Zeit und noch mehr Geld.

Das Schönste erlebt man mit Kindern!
Theodor Hieck, deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts

Ha! Von wegen!

Die Welt, das bin ich, sagt das Baby,
und ihr seid meine Trabanten.

© Billy, (*1932), Schweizer Aphoristiker

Ja, schon eher! ;)

Und dann ist da natürlich diese bindende Unterschrift. Alles muss man nun Teilen, nichts gehört mehr einem allein.
Trifft das alles heute noch zu? Sind solche Ängste nur bei Männern vorhanden?
Was also lässt die Männerwelt die drei kleinen Wörtchen fürchten? -Ja, ich will!

(posted by Venus)

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21 Reaktionen zu “Beziehung, Ehe, Kinder…”

  1. Gravatar Conny

    Keine Ahnung aber genau das Problem habe ich momentan und ich hab keine Ahnung wie es weiter gehen wird. Ich will ein Kind - er nicht……..klasse Basis…………

  2. Gravatar Herr S.

    nunja, ich will 5 kinder!
    das problem is nur, dass man die - der gesellschaftlichen norm - alle mit einer frau machen soll.

    udn womöglich selbige auch noch heiraten!

  3. Gravatar Pxsylophyl

    So… jetzt muss ich mich einfach mal zu Wort melden, da ich im Mai letzten Jahres geheiratet habe und im November des gleichen Jahres Vater geworden bin.

    Die Angst das die Frau einen Mann an sich ketten will, ist - denke ich - eigentlich nicht direkt das Problem. Vielmehr ist es meiner Meinung nach so, das Mann und evtl. auch Frau sich auf eine Beziehung eingelassen haben und dann langsam merken das es vllt. doch nicht der/die/das wahre ist. Nun ist man sich aber nicht wirklich sicher, traut sich auch nicht den Partner darauf anzusprechen und schon gibt es unterbewusst Spannungen die, die Beziehung belasten.
    Das hat dann wiederum zur folge das “ein Teil” der Beziehung denk man müsse mehr tun um die Beziehung zu retten und das führt dann wiederum zum Klammergefühl des anderen. Dadurch kommen die oben beschriebenen Ängste usw..

    Das nach der Hochzeit alles anders wird kann ich selbst ehrlichgesagt nicht bestätigen. Wobei Wir ja auch nicht unbedingt als normales Pärchen zu betrachten sind.
    Ich denke das Problem bei den Hochzeiten ist das man gewisse Erwartungen in die Ehe setzt, welche vorher in der Beziehung nicht vorhanden waren. Wenn diese dann nicht erfüllt werden kommen die große Enttäuschung, Rettungsversuche, ungetätigte Gespräche usw. bis man einen mehr oder minder unbefriedigenden Konsens gefunden hat oder eben die Scheidung einreicht.
    Mal ganz nebenbei schläg sich das natürlich auch auf das Sexleben und die Erwartungen davon nieder. Ob sich das sexuelle Verhalten nicht auch so geändert hätte weiss natürlich keiner, das sollte man auch immer mit berücksichtigen.

    Nun zum Thema Kinder.
    Ein Kind alleine ist am Anfang schon genug, das lasst euch mal gesagt sein. Ich hoffe das es später etwas ruhiger wird:-). Aber diese kleinen Monster machen schon eine ganze Menge wieder gut, wenn sie einen anlächeln.
    Ich selbst hätte vor einem Jahr auch nicht gedacht das es wirklich so ist.

    Nun zum eigentlichen Thema.
    Diese Ängste sind meiner Meinung nach immernoch vorhanden und wahrscheinlich stärker denn je, da man kaum noch Vorbilder hat (funktionierende Ehen mit/ohne Kinder im Bekanntenkreis) und somit gezwungen ist ins kalte Wasser zu springen ohne eine Ahnung zu haben ob man richtig liegt. Man kann sich ja nicht mehr an anderen orientieren.
    Also ein Teufelskreis.

    Im übrigen denke ich das Frauen die gleichen Ängste haben/hätten wenn nicht die biologische Uhr und das angeborene romantische Denken vorhanden währen.

    Bitte liebe Frauen unterstellt mir jetzt nicht das ich alle von euch über einen Kamm schere. Ich habe bewusst pauschalisiert, da dieser Text sich sonst noch ewig in die Länge gziehen werden würde.

  4. Gravatar venus

    Wieviele Kinder hast du denn schon beisammen Herr S? :P Die Erwartungen der Gesellschaft sind sehr hoch, und man selbst hat natürlich auch hohe Ansprüche. Es soll ja schließlich nicht in einem Scherbenhaufen enden, wie bei den meisten Ehen. Wenn man schon eine Ehe eingeht, möchte man auch allen im Umkreis zeigen, dass man dem auch gewachsen ist. Da baut sich natürlich ein riesen Druck auf. Aber ist das ein Grund lieber zu fliehen als sich der Herausforderung zu stellen?
    Da fällt mir noch die wahrscheinlich wichtigste Angst der Männer ein: “Muss ich jetzt wirklich für den Rest meines Lebens nur mit dieser einen Frau schlafen?” Unbewusst beschäftigt diese Frage wohl jeden Mann.

  5. Gravatar David

    Hmm, ist das nicht irgendwo ein Widerspruch? Auf der einen Seite besteht von aussen der druck, die Ehe richtig anzupacken, alles toll zu machen, auf der anderen Seite wurde, wie ich finde richtig, erwähnt, dass immer mehr Ehen kaputt gehen.

    Aber wo wird gerade dabei sind - die Jugend (hey, ich bin auch erst 21, aber ich mein die noch jüngeren) sehen auf Viva, wie Britney Spears nach ihrer Scheidung abdreht, sie beobachten, wie Jessica Simpson heiratet und mittlerweile auch wieder geschieden ist. Angelina Jolie ist mit dem und dem Zusammen, Brad Pitt wieder geschieden. Das sind alles Vorbilder, und was machen die?

    Ich bin noch lange nich in dem Alter in dem ich an Kinder und Ehe denke (warum wird mit Ehe eigentlich gleich Kinder verbunden? denn das wurde es hier ja ;) ), aber ich möchte beides eines Tages mal (kann man da haben sagen?) haben.

    Meine Familie ist durchweg verheiratet (also Onkel, Großeltern usw), keine Scheidung, gar nichts - bei anderen in meinem Umfeld ist das nicht so - und um ehrlich zu sein manchmal merkt man das.
    Ich denke eine Ehe ist niemals ein Status Quo, die ist immer im Wandel und an so etwas muss permanent gearbeitet werden. Und hey, selbst wenns mit der Liebe nicht mehr klappt aber man gemeinsam Freude an den Kindern hat, dann funktioniert das doch auch, oder nicht?

    Kann man soweit gehen und behaupten, dass mit der Emanzipation auch die Scheidungen kamen? Das hängt sicher auch damit zusammen (Frau nicht mehr Abhängig, usw.). Denn heutzutage “muss” man nicht mehr miteinander - und je nach dem wer die Kohle hat springt noch was dabei raus.

    Auf den anderen Seite - hey, Ehe is cool, spar ich steuern. Also warum nicht heiraten - wenn man kein Bock mehr hat Scheidung und die nächste - spart immer hin bares Geld.

    Achja, und zum Thema zweifeln - ich glaube man zweifelt immer - ob verheiratet oder nicht. (ich rede nicht vom permanenten Zweifeln, sondern von gewissen Momenten, die nun mal immer vorkommen).

    Interessantes Thema. :-)

  6. Gravatar Atatoerk

    Ich weiß ja nicht, ob einer hier in der Runde schon mein biblisches Alter hat, ich bin im Juni 45 geworden. Zudem hatten wir letzte Woche unseren elften Hochzeitstag, unsere Töchter sind 10 und 8.

    So im Rückblick kann ich sagen, dass die Heirat (nach vorher viereinhalb Jahren Beziehung), dieses Ritual, recht sicher einen Zweck erfüllt hat. Der oben beschriebene “gesellschaftliche” Druck hat nicht nur einmal verhindert, dass wir uns in schwierigen Lagen leichtfertig getrennt hätten.
    Für mich ist dieses “Ja” (Standesamt, wie sind beide schon seit über fünfzehn Jahren aus der Kirche raus) mit einer ernsthaften Aussage verbunden: “Ja, ich werde mir mehr Mühe in dieser Partnerschaft geben.”
    Klingt vielleicht komisch? Ich kann mich nicht erinnern, offen (und auch noch vor Zeugen) einer meiner vorhergehenden Beziehung ein “Ja-Wort” zur gemeinsamen Zukunft gegeben zu haben. Das ist aber sehr wichtig, denn sonst halten sich beide, heimlich, ein Hintertürchen zur Flucht offen (unterstelle ich jetzt mal).
    Oder hat einer der werten Anwesenden seiner aktuellen Geliebten schon einmal ein solches “Ja-Wort” gegeben? Vor Zeugen? (Rituale sind wichtig!).

    Was Kinder angeht kann ich für mich sagen, dass ich auch erst als sie älter wurden mehr mit ihnen anfangen konnte.
    Nicht das ich nicht mit großem Fleiß Windel gewechselt, oder die süßen Kleinen im Tragetuch an der Brust gehabt hätte.
    Aber neben diesen Erfahrungen stehen eine ganze Reihe schlafloser Nächte, Geschrei und Gestank, tumbes Rasseln mit ungemein spannenden und extrem süßßßßßennnn Spielzeugs.
    Keinen Zweifel, ich liebe meine Kinder. Aber Kinder verändern die Beziehung deutlich. Ich veweise auf den in der Elternschaft beliebten “Sendung-mit-der-Maus-Fick”, Sonntags zwischen halb zwölf und zwölf, wenn die lieben Kleinen ruhiggestellt vor der Flimmerkiste sind.
    Und heute beginnt mein Tag nicht mehr um acht, sondern um kurz nach sechs, weil die lieben Kleinen zum Schulbus müssen. Und der Abend endet, wenn die Ältere gegen halb zehn zur Ruhe kommt, und nicht bei Prosecco in einer angesagten Kneipe gegen eins.

    “Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden”, Sokrates.

    Bekommen habe ich im Tausch eine gereifte Beziehung, die auch schönen Sex hat, die Möglichkeit sich ganz auf jemanden verlassen zu können, das tiefe Gefühl, dass sich jemand völlig auf mich verläßt.
    Und ich hatte meine erste Tochter als ich 34 war. Ich habe mir also Zeit gelassen, bis mich die Richtige nahm :-)

  7. Gravatar Therese

    Ich habe die folgende Erfahrung gemacht: Der Mann lernt mich kennen und ich gebe unmissverständlich zu verstehen, dass ich Kinder sehr gern habe und später auch mal eigene Kinder haben möchte. Er gibt dazu keine konkrete Meinung ab, lässt sich aber auf mich ein. In späteren Gesprächen stellt sich heraus, dass er eigentlich keine Kinder möchte und jeder geht davon aus, dass sich der Wunsch oder Wille des anderen mit der Zeit ändern wird. Ich denke also “Naja, wenn er älter wird, will er sicher doch Kinder” und er denkt “Naja, wenn sie erstmal um sich herum Kinder brüllen hört, wird der Wunsch schon verfliegen”. So führen wir eine Beziehung die solange gut geht, bis das Thema hoch kommt und fuer beide klar wird, der andere ändert seine Meinung nicht.
    Was ich persönlich insofern ungerecht finde, da ich am Anfang klar gemacht habe, dass ich Kinder möchte. Er hätte sich also nicht auf mich einlassen dürfen, wenn er 100% weiß niemals im Leben Kinder haben zu wollen.
    Das gleiche passiert mit dem Heiratswunsch, wenn er definitiv einseitig ist. Wenn sie den Wunsch hat irgendwann geheiratet zu werden, ist klar, dass er sich irgendwann in Panik verfängt, weil es ja sein kann, dass sie vllt heimlich drauf wartet, dass er fragt. Vllt macht sie noch Andeutungen, halb im Scherz.
    So ist das eben, wenn zwei sich lieben, die eigentlich andere Zielvorstellungen im Leben haben.

    Venus: “die wahrscheinlich wichtigste Angst der Männer ein: “Muss ich jetzt wirklich für den Rest meines Lebens nur mit dieser einen Frau schlafen?”
    Diese Frage sollte nicht geschlechterspezifisch sein dürfen ;)
    David: Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass jemand, der seine Liebste (rsp. vice versa) ehelichen möchte Vorbilder in der High Society sucht und seinen Wunsch revidiert, nur weil Frau Jolie ihr Liebesleben nicht in den Griff bekommt.
    Dass man sich schwer in Beziehungen tut liegt eher in den frühkindlichen Erfahrungen begründet. Scheidungskinder sind i.d.R. schwerer bindungsfähig, als solche mit intaktem Elternhaus. Wenn man sah wie die Mutter leidet und verlassen wird und vllt noch jahrelang erfolglos Partner testet, dann prägt uns das und die Grundfesten der Bindungsangst sind gelegt.

    Atatoerk: Ich stimme dir zu, was das “Kümmern um die Beziehung” geht. Ohne JA löst es sich leichter. Ich habe noch nie ein Ja gegeben und würde es auch nie leichtfertig tun.

  8. Gravatar Die Prinzessin!

    Interessantes Thema, dass du da anschneidest. Und viele Gesichtspunkte wurden von meinen Vorschreibern schon betrachtet und ausgewertet.

    Wie bei allem gibt es auch in der Ehe Vor- und Nachteile. Vieles, finde ich, hängt von der Betrachtungsweise der Ehepartner ab und wieviel beide bereit sind, für die Ehe und damit füreinander zu investieren - das gilt meines Erachtens aber auch für eine gute Beziehung. Wenn ich positiv über die Ehe denke, gibt sie mir sowas wie Sicherheit, Geborgenheit eine Familie zu haben usw. Wenn ich eher negativ denke, engt mich eine Ehe vielleicht ein und die Verantwortung, die ich für den Partner in der Ehe trage, ist mir vielleicht zu groß. Also alles Ansichtssache. Summa summarum sollte man sich nicht von der Liebe blenden lassen, denn Ehe heißt vor allem eine Menge Beziehungsarbeit, aber man weiß ja, wofür man es tut. Und der Lohn für die ganze Arbeit: Tiefes Vertrauen, jemanden an der Seite zu haben, der egal was passiert, immer für einen da ist und der einen liebt, so wie man ist.

    Und wenn das auch noch nach Jahren so ist, dann ist es eine gute Beziehung bzw. Ehe.

  9. Gravatar little-wombat

    interessantes posting und sehr gute comments. ich war 10 jahre verheiratet und daraus sind zwei super jungs entstanden, die ich um nichts in der welt missen möchte. man muss das ganze nur locker angehen. mittlerweile bin ich geschieden und habe seit 3 jahren einen partner, der mit kindern bislang eigentlich garnichts zu tun hatte. zusätzlich habe ich das glück, dass mein partner nicht als “ersatzvater” agieren muss, da die jungs den besten (richtigen) dad der welt haben. leider haben wir irgendwann nicht mehr zusammen gepasst. dennoch haben tellerdreher und ich diese dinge eigentlich von anfang an klar dargestellt. ich habe kinder und die langen mir. er möchte keine und das habe ich zu akzeptieren. selbst wenn es kriseln würde, wäre es fatal diese beziehung beispielsweise mit einer erneuten schwangerschaft retten zu wollen (und das tun meiner ansicht nach verdammt viele frauen). heiraten steht auch nicht zur debatte. aber man soll ja nie NIE sagen. wer weiß, vielleicht macht man das nach jahrelanger beziehung einfach nur, um den anderen versorgt zu wissen? fair game, würde ich sagen, egal welches geschlecht. und noch was: man kann sich auch während einer beziehung (keine ehe) gehen lassen, das hat mit “nach der ehe” mal garnichts zu tun. wieso bin ich hier immer gezwungen, romane zu schreiben??? *aarrggghhh*…. so, frau therese…. it’s your turn *grins*

  10. Gravatar Therese

    Liebe Frau Wombat, besten dank erstmal für die famose Überleitung *grins*.
    Ich kann deinen Kommentar voll und ganz bestätigen. Es kommt sicher häufiger vor als man(n) denkt, dass die Beziehung etwas kriselt, sie von Kind spricht, er aber nicht will und sie dann plötzlich (ups) die Pille vergessen hat. Viele Frauen fragen auch gar nicht erst, sondern lassen sich einfach von ihm anbumsen, egal ob er will oder nicht. Und wenns dann erstmal da ist wird er es schon lieb gewinnen und hopplahopp ist die Beziehung gerettet. Super wie das immer wieder klappt.
    Das wirklich Unfaire an dieser Geschichte finde ich, dass der Mann in Deutschland die alleinige Arschkarte bekommt, wenn sie entscheidet ihm ein Kind unter zu jubeln. Wenn die Beziehung dennoch auseinander geht, liegt es u.U. sogar in ihrem Ermessen wie oft er sein Kind sehen darf. Und richtig hässlich wirds, wenn sie ihm fremd geht, er es nicht merkt und sie dann heiratet. Das Kuckuckskind ist dann fortan per Gesetz sein eigenes, auch wenn er raus finden sollte, dass er nicht der Vater ist. Solange der tatsächliche leibliche Vater es nicht “zurück” adoptiert, zahlt der arme Kerl, auch nach der Scheidung.
    Den Frauen kanns ja wurscht sein, sie sind versorgt. Ich pflege solche Damen üblicherweise “Weiber” zu nennen. Sie zerstören unseren Ruf und da ist es wirklich kein Wunder wenn Männer panisch werden sobald die Partnerin mal ein harmloses “Schau mal, dieses blond gelockte kleine Mädchen da hinten, ist die nicht supergoldig?”. Es ist für uns “Nette” ehrlich schwer, ein Gespräch über Ehe und Kinder zu führen, weil er gleich denkt wir halten die Kette in der Hinterhand und warten nur drauf sie anlegen zu können.

  11. Gravatar little-wombat

    liebe therese, besser hätte ich es nicht formulieren können. die frage ist dann nur, haben wir “netten” oder die “weiber” die besseren karten? egal, ich denke, wir können zumindest jeden morgen guten gewissens in den spiegel schauen! (das war die short-version) ;-)

  12. Gravatar Atatoerk

    Ups. Und ich dachte die ganze Zeit, dass mit dem “Kind” unterschieben sei eines der vielen geliebten Vorurteile.
    (Zum Glück habe ich eine Steri gemacht :-))

  13. Gravatar little-wombat

    @ATATOERK: frauen sind die größeren dreckschweine, glaub mir. sie sind skrupellos. nicht umsonst gibt es einen spruch, der ungefähr so heisst:

    “…und als der Teufel nicht mehr weiter wußte, schickte er die Frau!…”

  14. Gravatar Therese

    kleine Wombat: /sign zum letzten comment
    Die besseren Karten auf lange Sicht haben definitiv wir, nur leider geraten die guten Männer oftmals zuerst an so ein Weibsbild, bevor sie dann bei uns landen und voller Überraschung fest stellen, dass wir _nicht_ dauerzickig sind. Und auf die Frage: “Machts dir was aus, wenn ich mit meinen Kumpels heute einen Männerabend mache?” mit “Natürlich nicht, hab einen schönen Abend” antworten.
    Der Weg zum Vertrauen ist allerdings dann ein steiniger, denn alte Gewohnheiten und Antrainiertes lässt sich schwer ablegen.
    Atatoerk: Du hast ja schon zwei Kinder. Aber ein junger Kerl, der vielleicht irgendwann schon Kinder will hat eben keine andere Wahl als darauf zu vertrauen, dass sie ihm nix unterschiebt.

  15. Gravatar Atatoerk

    @little-wombat: Jetzt mußt Du mir nur noch verraten, welche untrüglichen Möglichkeiten es gibt (für uns Männer) die “Guten” von den “Schlechten” zu unterscheiden. Im Übrigen urteilst Du zu hart über Dein Geschlecht. Ich finde Frauen Klasse.

    @therese: Mit dem “unterschieben” hast Du einfach recht.

  16. Gravatar little-wombat

    @atatoerk: kann ich dir nicht einmal nennen. ehrlich. mag sein, dass ich unser geschlecht hart beurteile, aber es ist nunmal so. ich bin sehr realistisch (was auch auf erfahrungen und evtl. alter beruht), nichts desto trotz find ich frauen auch klasse ;-)

  17. Gravatar Therese

    Atatoerk: Die untrüglichsten Zeichen für die “Guten” unter uns:
    In ihrer Gegenwart fühlst du dich sofort wohl, sie verströmt eine angenehme Atmosphäre und du führst gern Gespräche mit ihr. Sie kichert nicht dümmlich vor sich hin, klappert nicht mit den Augen, und zickt nicht bei jeder Kleinigkeit rum.
    Mach einen Test: Versuch einfach mal “deins” zu machen und schau wie sie reagiert. Wenn sie versucht sich einzumischen oder ein wenig auch “ihrs” mit durch zu drücken, dann ist es eine “Böse” ;) Ahja, ich mag Frauen, aber ich verabscheue Weiber. Sie machen alles kaputt.

  18. Gravatar venus

    Ich muss den Damen hier Recht geben: Frauen sind einfach böse!
    @Therese: Ich glaube so einfach ist das nicht. Für frau wäre das vielleicht leicht zu erkennen, aber Männer lassen sich einfach zu gern von etwas Augengeklimper und etwas mehr Ausschnitt einwickeln. Wenn das Gehirn nicht mehr mitreden darf, ist es egal ob der Köder gut oder böse ist! ;)

  19. Gravatar sanja

    das koennen auch die groessen aengste der frau sein. nicht (nur) des mannes..

  20. Gravatar Man in Metropolis

    Heiraten… wozu..?

    Wenn man einen Blick in das BGB wirft, dann dient dieses für die finanzielle Absicherung des Schwächeren, Haftung des einen für den Anderen (was ansonsten der Staat machen muss), und dafür gibt es dann ein paar Steuervergünstigungen, die der finanziellen Risiko aus einer Scheidung nicht wirklich in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

  21. Gravatar Atatoerk

    @Man: Wenn ich Heiraten nur unter finanziellen Gesichtspunkten bewerte, dann magst Du wohl recht haben.
    Für mich ist heiraten nach wie vor das laut ausgesprochen Einverständnis zu dem Menschen, mit dem ich nun for the time beeing zusammen sein möchte.
    Habe ich diese Veranlassung nicht, dann kann ich mir ja irgendein billiges Argument einfallen lassen, das gegen Heirat spricht.

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