Ferien, Feiern, F*****: Die Fernbeziehung

Hallo Zusammen,

ich wollte schon immer mal eine Überschrift im RTL II Style machen hihi, also verzeiht mir bitte den Gag.

Das heutige Thema dreht sich um Fernbeziehungen. Ich denke so gut wie Jeder von Euch da draussen hatte in seinem Leben das ein oder andere Mal eine Bekanntschaft über gewisse Distanzen, und kann sich noch gut an die Nachteile, aber vielleicht auch an gewisse Vorteile erinnern. Ich für meinen Teil habe die Vorteile erst nachdem ich mit der damaligen Flamme zusammengezogen bin kennengelernt: man geht sich einfach nicht so schnell auf die Nerven (und nein, ich meine NICHT Venüsschen, die nervt nie *hust*).

Denn irgendwann kommt natürlich der Alltag, und es fällt sicherlich immer schwerer sich daran zu erinnern, dass man dankbar dafür sein sollte, jeden Morgen neben dem Menschen den man liebt aufwachen zu dürfen (mei das hab ich jetzt aber schön gesagt).

Nachteil der Fernbeziehung ist meines Erachtens natürlich das man sich nicht so oft sieht (ich merke gerade wie banane das eigentlich gerade klingt im Kontext, aber Ihr wisst sicher was ich meine), was aber auch eine gewisse Leidenschaft weckt. An dieser Stelle vielleicht ein weiterer Nachteil: Je nachdem wie selten man sich sieht ist man weniger mit Sprechen als vielmehr mit “handeln” beschäftigt (Klartext: wenn man sich nur einmal im Monat sieht ist man so wuschig das sich hinterher noch die Nachbarn ne Zigarette anzünden).

Ich will jetzt aber gar nicht weiter vorgreifen, sondern einfach Euch diskutieren lassen.
Allen einen schönen Sonntag und geniesst das tolle Wetter.

(posted by Mars)


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16 Reaktionen zu “Ferien, Feiern, F*****: Die Fernbeziehung”

  1. Gravatar TiKaey

    Oh ja, das kenne ich wohl auch.
    Aber ich glaube, ich würde jederzeit eine Nicht-Fernbeziehung bevorzugen. :o )
    Dann eine Wohnung die groß genug ist, dass jeder einen Raum hat, wo er sich zurückziehen kann, und dann lässt sich das schon überleben.
    Dann müssen nur noch die ganzen Eigenschaften zueinander passen, die das Miteinander erträglich werden lassen. :o )

  2. Gravatar Herr S.

    Also ich bevorzuge Fernbeziehungen … so bekommt die eine von der anderen nicht so schnell was mit …

  3. Gravatar pizzablog

    Fernbeziehung? Nur im Notfall. Ich krieg ja schon die Krise, wenn meine Maus einen Tag lang weg ist ;-(

  4. Gravatar Crunchi

    Ich hatte 9 Monate eine Fernbeziehung, 450 km lagen zwischen uns. wie ich damit klar gekommen bin? och joa, wohl ganz gut. lag aber an der person. Bin sonst ein kleiner Kontrollfreak und muss meinen partner oft um mich haben, damals gings aber.
    Das mit dem wuschig sein stimmt aber. Kaum die Koffer abgestellt, sachen runter und ab geht die Post.

  5. Gravatar loosy

    Also ich habe vorzuweisen: 2 Jahre, zuerst über 700, dann 450 km. Dann zusammengezogen und nach weiteren 3,5 Jahren getrennt (nach 3 Monaten Total-Fern und Entlieben. Und jetzt schon fast 15 Monate über 111 km, ich kann aber das Zusammenziehen kaum erwarten.
    Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich mit Fernbeziehung gut klar komme, sofern die Zeiträume zwischen den Treffen nicht zu lang sind (1 Monat wär mal als Ausnahme ok, ansonsten aber bitte wenn möglich spätestens aller zwei Wochen… Damals bei der ersten waren es meist 3-4 Wochen). Dazu regelmäßiger Gedankenaustausch und alles ist in Butter.
    Interessant: Wenn wir uns länger als nur ein Wochenende sehen, haben wir meinem Empfinden nach prozentual mehr Sex, denn ein Wochenende ist einfach so kurz und neben Sex gibts noch so viel mehr zu erleben und tun… Insofern wird das Zusammenziehen echt ne Bereicherung ;)

  6. Gravatar chr!s

    Fernbeziehungen, joa hatt ich auch schon die ein oder andere.
    Wobei ich ganz klar sagen muss, einmal pro Monat sehen is schon weng wenig, geht aber in Aussnahmefällen durchaus mal.

    Ansonsten isses halt einfach so, ich mein man arbeitet oder studiert und sieht sich deshalb (wenn man nich zusammen wohnt) sowieso kaum öfter als bei ner “normalen” Fernbeziehung.

    Um dem Entfernungsschwanzvergleich gerecht zu werden, bei mir warens mal 5-10 tKm (ätsch bätsch, gewonnen *muha*), hat dann allerdings auch nichmehr soo lange gehalten nachdem die Entfernung so groß geworden war. Man hatte damals einfach noch nicht die Mittel eine solche Entfernung regelmässig zurückzulegen. ;-)

    Imho sind Fernbeziehungen aber nichts exotisches mehr, ich kenne sehr viele Menschen, die so leben (müssen), da der/die eine seinen Job, der/die andere seinen Studienplatz nicht aufgeben möchte oder dies ohne größere Nachteile einfach nicht kann – verständlicherweise.

    Für mich persönlich machts keinen Unterschied, ob Fernbeziehung oder nicht. Solange man nicht zusammenwohnt hat man immer ne Mischung aus beidem. Oder seh ich des falsch?

  7. Gravatar Therese

    Also .. ich hatte mal eine. Allerdings war das so eine Ausländer-darf-nich-legal-hier-sein-Kiste, also haben wir ca. einmal im Monat telefoniert (kostet dort ja Unsummen und ich durfte Mamas Geld auch nicht einfach so verbraten). Gesehen haben wir uns ein Dreiviertel Jahr gar nicht. Ich hab das dann beendet.
    Ich bin allgemein kein Fan von Fernbeziehungen. Meinen Kerl will ich bei mir haben. Ich sehe auch ehrlich gesagt nicht ein, wo das Problem ist. An was hängt jemand, der zu einer Fernbeziehung Ja sagt.
    Mein Problem damals war mein junges Alter (

  8. Gravatar Therese

    He .. Frechheit .. wo is mein Resttext … Mars!

    Also, nach der Klammer kam noch dies. Damals war ich jünger als 18.
    Ansonsten kann ich mir nicht denken, was zwei Liebende davon abhalten sollte zusammen zu ziehen. Ich würde dann einfach zu ihm ziehen, oder er zu mir, wie es sich eben ergibt. Heutzutage sollte es doch keine Probleme mehr mit Entfernungen geben.

  9. Gravatar Ata

    Ja, hatte ich auch, wenngleich nicht über so viele Kilometer. Aber die zählen manchmal gar nicht so sehr. Jedenfalls haben wir uns problemlos auseinandergelebt. Aber vielleicht war das Ganze ohnehin zum scheitern verurteilt, wir waren schon zwei Jahre zusammen damals, und dann zog es mich beruflich fort. Das hat es nicht mehr getragen.
    Aber ich stimme TiKaey zu: wenn jeder seinen Raum hat in der Wohnung, dann steht mein Sinn ganz klar für Zusammenziehen.

  10. Gravatar Die Prinzessin!

    Wer hatte noch keine Fernbeziehung?! Irgendwie und mehr oder weniger haben wir das alle doch schon durch. Für mich liegen die Vorteile auf der Hand:

    - ich putze die Wohnung sehr viel seltener
    - der Einkauf fällt geringer aus
    - kochen lohnt sich nicht
    - die Waschmaschine läuft viel weniger demzufolge auch weniger Bügelwäsche
    - Sex ist spannender als abends auf der Couch gemeinsam einschlafen…

    Ja, ich sehe schon, mein jämmerliches Hausfrauen-Gen kommt wieder durch. Aber wir Frauen haben doch wirklich weniger um die Ohren, wenn die Kerle nicht da sind. (Oder war das nur bei mir so???)

    Hin und wieder gibts Momente, in denen ich meinen Herrn Prinzen auf den Mond schießen könnte (wenn das Hausfrauen-Gen durchkommt *hihi*). Von daher bin ich hin und wieder ganz froh, mal ein paar Stunden für mich zu haben, wenn er am WE arbeiten muss.

    Andererseits – wer will schon ewig ne Fernbeziehung führen? Es liegt doch an jedem selbst, wie schnell und wieviel Alltag sich in die Nah-Beziehung einschleicht. Nun ja, lassen wir das, sonst krieg ich noch miese Laune…

  11. Gravatar Verführungsblog

    Aus den Augen, aus dem Sinn. Eine harmonische Beziehung kann meines Erachtens nur durch regelmäßigen Kontakt entstehen. Sieht man sich z.B. nur 2x im Monat, dann wird es schwer, eine starke emotionale Bindung aufzubauen, die lang genug anhält.

    Das kommt natürlich auch immer auf die jeweiligen Charaktere an, aber ich hab mit solchen Beziehungen keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht.

  12. Gravatar chr!s

    Ja gut es is zugegebenermassen nicht möglich so eine tiefgründige emotionale Bindung aufzubauen wenn man sich nicht oft sieht.
    Allerdings macht man ja selbst dann mal zusammen urlaub oder war mal 3 wochen aufeinander gehangen bevor der urlaub zuende war und das ganze zur fernbeziehung wurde.

    Will sagen, man sollte schon darauf achten, dass eine Beziehung ein gewisses maß an “mal ne zeit lang zusammen gewesen sein” vorraussetzt, bevor man von einer richtigen Fernbeziehung sprechen sollte.

    just my two cents…

  13. Gravatar Minako

    Hmmm… vieles negative wurde ja bereits genannt. Ich lebe in einer Fernbeziehung, wir sehen uns meist alle 6 Wochen, dann allerdings für 3-4 Wochen am Stück, berufsbedingt.
    In einem Monat ziehen wir zusammen. Ich freue mich sehr darauf, keine Frage – weniger vermissen, Telefonflat wird beinahe überflüssig, Missverständnisse können schneller geklärt werden, es wird keine zwei Welten mehr geben, zwischen denen man pendelt – andererseits muss man halt zwangsläufig jeden Tag miteinander klarkommen. Und das ist ja manchmal nicht so einfach.

    ich denke, dass beide Beziehungsmodelle Vor- und Nachteile haben. Dauerhaft möchte ich keine Fernbeziehung führen – diese zwei Jahre waren lang genug. Als Zwischenlösung absolut machbar, doch eben nicht dauerhaft. :)

  14. Gravatar Bea

    Ich kenne Fernbeziehungen und gebe Dir recht. Die Sehnsucht nacheinander und die Lust aufeinander sind kaum auszuhalten. Phantasie hat während der Trennungszeit viel Raum.
    Wenn man dann irgendwann zusammenlebt, ist es wie immer: “Es pendelt sich ein”.
    Hat wie alle Dinge seinen Vor- und Nachteil

  15. Gravatar sanja

    ich bin gerade in einer fernbeziehung, mit einem typen mit dem ich vor 4 jahren schon mal in einer fernbeziehung war und es wegen der entfernung zerbrochen ist.
    wenn man nichts riskiert, kann man auch nicht glücklich werden. es ist eine frage ob man sich in denselben menschen wirklich verlieben würde, wenn er am selben ort leben würde. und ob es dann funktionieren würde. das habe ich mich nämlich oft gefragt

  16. Gravatar SuePop

    Also ich hatte auch eine Fernbeziehung, wo man sich 1 mal im Monat und das nur am WE gesehen hat. weil ja auch jeder sein Beruf nach gehen muß. Also so was gehe ich jetzt bewußt aus dem Weg, weil es auch echt schmerzhaft war.
    ;0))

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