Gastbeitrag: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold?
Dieser Gastbeitrag stammt von Maniac. Vielen Dank an dieser Stelle.
Eigentlich sind wir uns hier in den Diskussionen und auch allgemein einig, dass Reden in einer Beziehung sehr wichtig und essentiell ist um Probleme zu vermeiden und zu lösen.
Andererseits gibt es obiges Sprichwort und auch Mario Barth lehrte uns schon: “Janz wichtig: Fresse halten angesagt.”. ![]()
Worum es geht? Was ist mit Themen, die man zwar angesprochen hat, aber sich nicht ändern. Oder immer wieder auftauchen. Immer wieder zu Problemen und Konflikten führen.
Ein einfaches Beispiel: die offen gelassene Zahnpastatube. Den einen Partner stört es, der andere vergisst es immer wieder. Nun wurde das Thema bereits angesprochen, der Partner gelobt Besserung, es geht eine Weile gut. Dann aber tritt das Problem wieder auf. Beide sind genervt, es kommt zum Streit.
Es gibt sicher in jeder Beziehung das eine oder andere (vielleicht auch größere) Thema, wo Uneinigkeit besteht und es immer wieder zu Konflikten kommt.
Wie geht man damit um? Sollte man es immer wieder ansprechen, damit ggf. immer wieder Streiten? Oder irgendwann doch lieber zum typischen “ich sag da nichts mehr zu” übergehen? Sich dabei ja aber trotzdem ärgern und es in sich hinein fressen? Denn auch das führt dann ja sicher irgendwann wieder zum Streit.
(Gastbeitrag von Maniac, posted by Mars)



Am 19. Dezember 2007 um 15:50 Uhr
Solche Macken hat doch jeder und man sollte da einfach großzügig sein und versuchen einen vernünftigen Mittelweg zu finden.
Mein Mann lässt z.B. manchmal Milchtüten angetrunken rumstehen, die ich dann nach ein paar Tagen finde. In seinem Laden würde er das nie, nie tun, aber zu Hause vergißt er sowas einfach.
Ich schimpfe dann jedes Mal ein paar Minuten und zwinge ihn das selbst zu entsorgen, wenn er in der Nähe ist. Ansonsten mach ich es selbst, weil ich das echt nicht haben kann, wenn die Milch vor sich hingammelt (würg). Er gelobt schuldbewusst Besserung. Ich weiß, dass er das nicht mit Absicht macht und hab mir meinen Ärger von der Seele gemeckert. Er weiß, dass ich in dem Moment Recht habe und erträgt meine Gemeckere schuldbewusst. Danach ist auch schon wieder gut. Umgekehrt geht das übrigens auch
Es gibt nun wirklich schlimmere Macken.
Am 19. Dezember 2007 um 15:53 Uhr
Huhu Maniac
Nett geschrieben erst einmal an dieser Stelle. Zum Thema, also das ist echt ne schwierige Sache. Auf einer Seite will man nicht immer wieder streiten, aber auf der anderen Seite auch nicht alles in sich hineinfressen bis das Fass irgendwann überläuft und man richtig platzt.
Ich würde doch schon immer wieder was sagen, aber in einem normalen Ton und nicht irgendwie Streit provozieren. Wenn ich meinen Partner kenne und weiß, das er halt nen Gedächnis wien Sieb hat, könnte ich es ihm eh nicht sonderlich übel nehmen. Nerven würde es mich aber trotzdem.
Bevor ich mich jedes mal darüber streite, nehme ich (wie bei deinem Beispiel) die Zahnpasta und schraube sie halt selber zu.
Am 19. Dezember 2007 um 16:29 Uhr
Also vielleicht noch als kleine Ergänzung / Verdeutlichung: ich meine mit diesen Probleme durchaus auch größere. Die Zahnpastatube war nur ein Beispiel für das Prinzip. Zählt aber wohl wirklich zu den sprichwörtlichen Kleinigkeiten, über die man natürlich hinweg sehen muss.
Aber es gibt ja ab und an auch noch “größere” Probleme. Mir fällt nur grad kein so passendes Beispiel ein…
Jedenfalls halt so Sachen wo man sich eben nicht einfach denken kann “ok, dann drehe ich die Zahnpasta halt selbst zu”.
@Crunchi
“in einem normalen Ton und nicht irgendwie Streit provozieren” ist aber meistens gar nicht so einfach. Zumindest nicht, wenn das halt wie grad gesagt ein etwas gravierenderes Problem als ne Zahnpastatube ist. Und vor allem wenn man halt schon x-mal drüber gesprochen hat und mitlerweile beide nur noch angenervt von dem Thema sind.
Oder @pizzabloggerswife, was ist, wenn der “Schuldige” seine Schuld nicht einsieht bzw. schuldbewußt das Gemecker erträgt? Was ist, wenn er beleidigt oder gekränkt reagiert?
Am 19. Dezember 2007 um 17:30 Uhr
Es gibt Dinge, die eben einfach so sind wie sie sind. Warum ist mir diese blöde Zahnpastatube so wichtig, wird ja eh 2x am Tag benutzt. – Könnte er ja genauso sagen. Entweder man einigt sich – durch drüber reden – in dem Sinne: Er schraubt sie zu, oder wenn er es immer wieder vergisst, dann bleibt sie eben offen.
Größere Dinge wie zb Unpünktlichkeit können zu heftigen Eklats führen, die schlimm enden können. Mein Ex-Freund ist da Meister drin. Regelmäßig 5-15 Minuten zu spät und ich warte (je nach Saison) in der Kälte oder Hitze oder einfach nur so. Das hat mich jedesmal aufgeregt, weil ich es unverschämt fand. Es ist nämlich so, dass wir uns telefonisch immer verständigt haben (“Fahre in 10 Minuten los”). Und trotzdem hat er es selten bis nie geschafft pünktlich am Treffpunkt zu sein.
Das ist am Ende natuerlich nicht trennungsentscheidend gewesen, aber heute bin ich froh, dass ich dieses Theater nicht mehr mitmachen muss.
Entweder man geht aufeinander zu und zieht Kompromisse, oder man streitet darum. Aber ich tendiere zu diesem Punkt: Wenn es immer wieder Streitpunkte gibt, passt etwas nicht, vor allem wenns immer das Gleiche ist. Streit zermürbt einen auf Dauer und das wird schief gehen über kurz oder lang. Selten an dem einen bestimmten Streitpunkt, aber wenn eins kocht, kochts meistens auch noch da und dort und überhaupt – weil: Wenn man eh schon streitet, kann man dies und jenes auch gleich noch mit ansprechen.
Am 19. Dezember 2007 um 17:47 Uhr
@maniac, ja sicher, ich habe schon verstanden was du meinst. Die Zahnpastatube ist ein harmloses Beispiel. Ja ich habe in meinem Satz das Wort “versuchen” vergessen^^
Ich würde versuchen ruhig und gelassen zu reagieren. Aber wie du schon sagtest, wenn es echt um was ernstes geht, dann ist das nicht einfach immer ruhig zu bleiben. Ich z.B. kann auch sehr laut werden wenn es um was geht.. Und irgendwann würde auch mir der Geduldsfaden reißen.
Aber hm, deine Frage an sich ist schwer zu beantworten.. das es einfach so viele Sachen auf der Welt gibt, worüber man sich streiten und aufregen kann.
Um diese Frage zu beantworten, wäre es für mich besser gewesen, du hättest eine bestimmte Situation/ bestimmtes Problem angesprochen.
Am 19. Dezember 2007 um 17:56 Uhr
Bei mir ist das leidige Thema der Abfluss in der Dusche. Bzw. die Haare im Abfluss in der Dusche.
Ich persönlich kriege gerade morgens früh (
Am 19. Dezember 2007 um 20:14 Uhr
mit den haaren in der dusche ist es das selbe wie mit den socken die durch die wohnung fliegen.. das sind Dinge, die kann man einem Mann nicht austreiben
die sachen mache ich dann von mir aus..^^
Am 20. Dezember 2007 um 09:07 Uhr
Ich habe auch so ein Beispiel und interessanterweise habe ich letzte Woche für mich beschlossen wie ich damit umgehe.
Denn es ärgert mich einfach. Jetzt könnte ich es natürlich großmütig hinnehmen; und doch, es ärgert immer weiter. Und geredet haben wir auch schon oft darüber, geändert hat sich nichts.
Wie immer steckt weit mehr dahinter, als der Anlass vermuten läßt.
Und es baut sich auf, das “Ding”. Der Ärger wird größer. WARUM nimmt sie keine Rücksicht auf diesen Ärger, verdammt?
Wie heißt es doch so schön: die offene Zahnpastatube (danke Maniac) ist wesentlich öfters eigentlicher Trennungsgrund als man denkt.
Wenn ich nur nach mir schaue und frage: was macht es mit mir? Die Antwort, es ärgert mich. Bleibe ich bei mir dann muss als nächstes Fragen, was muss ICH ändern, damit es mich nicht mehr ärgert? Quängele ich beim Anderen, kommt nichts dabei raus. Wer übrig bleibt, das bin ich.
Also muss ich bei mir etwas ändern. Denn es geht ja nur um mich.
(Bei uns ist der Topf, in dem ich morgens immer die Milch für den Cappucino aufschäume. Ich putze diesen immer gleich, dann geht es einfach. Sie läßt in einfach stehen sodass dieser Morgens meist eingetrocknet und sehr schlecht zu reinigen ist).
Ich habe für mich beschlossen. Ich mache in nicht mehr sauber, nehme einen anderen Topf den ich danach gleich reinige.
Die Folge: ich ärgere mich nicht mehr.
Ich habe also bei mir etwas geändert, und nicht versucht, den Anderen zu ändern (was ohnehin nicht klappt).
Am 20. Dezember 2007 um 11:29 Uhr
Ja, ein “richtiges” Beispiel fehlt mir leider… gefühlterweise gab es in letzter Zeit bei uns viele solcher Fälle. Nur fällt mir was konkretes gar nicht mehr ein (waren wohl doch eher Kleinigkeiten) oder es ist teilweise etwas zu persönlich oder eine zu lange Geschichte für hier…
Therese hat da ja schon ein besseres Beispiel mit der Unpünktlichkeit.
Prinzipiell stimme ich Therese da auch zu… wenn es ständig Streit gibt, passt etwas nicht und es zermürbt vor allem auf Dauer.
Aber ich habe eben auch die Erfahrung gemacht, dass es halt ein paar wenige Dinge gibt, die einem zwar mächtig auf die Nerven gehen, aber wirklich auch nicht trennungsauslösend sind, weil der Rest wirklich sehr schön ist und passt (und damit meine ich jetzt nicht das “naja ist ja nicht alles schlecht-Denken”).
Da finde ich Dirks ansatz sehr interessant. Letztendlich hat er Recht und das ist wohl auch das, was “wahre Liebe” ausmacht?! Zumindest unter der Bedingung, dass nicht immer nur einer diese Kompromisse eingeht und zurück steckt, sondern beide hier und da was tun. Das ist dann wohl das “Arbeiten an der Beziehung”, oder?
Auf der anderen Seite ist es ja auch nur die schön ausgedrückte Version von der Trotz-Variante “ich sag da nichts mehr zu”. Denn immerhin nimmt er jetzt seinen eigenen Topf und lässt seine Partnerin mit dem anderen machen was sie will.
Natürlich kann man den anderen nicht ändern. Was ich aber auch verlangen würde (und das schreibt Dirk am Anfang ja auch) ist eine gewisse Rücksichtnahme und zwar von beiden Seiten. Ist wahrscheinlich wieder die Frage, wieviel sein muss und wo die Grenze ist?
Am 20. Dezember 2007 um 13:01 Uhr
Ich habe mir bei meinem neuen Partner etwas überlegt. Und zwar: Ich werde ihn nicht erziehen.
Damit meine ich, dass ich meinen Willen nicht durchdrücken werde.
Bsp: Heute möchte ich Plätzchen backen und eigentlich wäre es total schön, wenn er da mit macht. Er hat darauf aber keine Lust. Es gibt Menschen, die dann solange rumquengeln und ‘Bitte, bitte das wär so schön’ betteln, bis er dann sagt “Meinetwegen, ja gut”. Am Ende ist es vielleicht trotzdem für beide schön, aber dennoch bleibt es, dass sie ihn überredet hat.
Solche und ähnliche Dinge werde ich nicht machen. Falls er heute nachmittag doch zu mir in die Küche kommt und mitmacht freu ich mich wie ein Kullerkeks, aber wenn nicht, auch gut. Ich richte mich darauf ein allein zu backen und bin damit zufrieden.
Und warum erzähl ich das? Nunja, man kann das umgekehrt anwenden: Nehmen wir die Zahnpasta. Ich sage ihm, dass ich es nicht so angenehm finde, wenn die immer offen rumliegt (Keime und so, ausserdem siehts oll aus) und entweder er versucht dran zu denken sie zu zu machen, oder es bleibt eben so und ich organisier mir eine eigene (schadet ja nun wirklich nix, wenn 2x Zahnpasta rumsteht). Ist der gleiche Ansatz wie Dirks Topf übrigens.
Ich werde aber definitiv NICHT rumnörgeln bis ich meinen Willen habe.
Andere Dinge, die mich partiell stören, wie zb herumliegende, dreckige Wäsche, oder Klamotten die ausgezogen und fallen gelassen werden, oder andere Dinge, die fuer Unordnung sorgen, würde ich eben besprechen. Natuerlich ist klar, dass ein Ordnungsfanatiker und ein Chaos-Fan nie auf einen grünen Zweig kommen, wenn nicht beide ein wenig zurück stecken. Und in einer gesunden Partnerschaft sollte das kein schwerwiegendes Problem darstellen. Respekt und Achtung vor dem Anderen.
Am 20. Dezember 2007 um 13:22 Uhr
Gelassenheit… für mich ist das Zauberwort Gelassenheit… es gibt soviele wunderbare Dinge an meinen Liebsten, wieso sollte ich mich von kleinenn Macken entnerven lassen. Solange ich die Beziehung als gleichberechtigt verstehe, schraube ich die Zahnpastatube selber zu wenn es mich stört.
Am 20. Dezember 2007 um 18:25 Uhr
@ivy
da kann ich nur zustimmen. Meine Freundin erträgt bei mir auch so einiges, was ihr nicht passt ohne mit der Wimper zu zucken, da kann ich ihr ruhig dasselbe entgegenbringen.
Am 20. Dezember 2007 um 22:30 Uhr
Mich nervt bei meinem Freund auch die gelegentliche Unzuverlässigkeit. Dass wir immer zu spät kommen, dass es immer heißt “wir müssen….” und machen es dann doch nicht…
aber damit kommt er auch klar. Es ist eine Sache der Einstellung.
Aber ich hab mir gesagt: Er muss auch Macken haben. Und seitdem ist es mir egal. Man muss sich mal zurückerinnern was man an dem anderen toll fand als man ihn kennenlernte. Bei uns ist es glücklicherweise so, dass sich niemand verstellt hat, ich kenne seine Macken also von Anfang an.
Bei mir gibt es auch so Sachen die ihn Wahnsinnig machen können
Wobei wir uns aber das Recht herausnehmen dem anderen zu sagen was einen jetzt stört. Immer bedacht auf unsere Diskussionskultur, denn wir wollen einmal nicht sagen müssen: “Warum wir 50Jahre zusammensein konnten? Wir haben nicht geredet”
Am 21. Dezember 2007 um 08:53 Uhr
Latita: Unzuverlässigkeit halte ich persönlich fuer einen schlimmeren Makel als es aussehen mag, denn es spiegelt sich i.d.R. auf mehr als einen Bereich wider.
Sich um 15h verabreden und dann um 15.30h auftauchen regt Freunde auf Dauer auf. Das regt allein schon mich auf. Wenn ich sag ich bin 15h da, dann will ich, dass sich alle auf mich verlassen können und es nicht irgendwann heisst: Jaja, kommt mal 15h, dann seid ihr pünktlich halb vier da. Das ist zwar nur ein Scherz, aber mit einem großen Funken Zynismus, den ich nicht ausstehen kann, da ich es selbst nicht zu verschulden habe (gut, “passieren” kann immer was, aber das muss eine Ausnahme bleiben). Bei uns wars früher immer so, dass er dann immer sagte ich hätte mal wieder getrödelt. Er meinte das als Witz, um die Situation zu lockern, aber meine Freundin gestand mir irgendwann nach der Trennung und nach mehreren erfolgreichen pünktlichen Treffen, dass sie tatsächlich immer dachte es würde an mir liegen.
Die Unzuverlässigkeit bleibt selten im Zeitfaktor, sondern geht meistens auch in andere Lebensbereiche. Da werden wichtige Unterlagen verschlampt, oder Dinge zu spät eingereicht, beantragt etc (Bsp: Auto-Versicherung wechseln zum 30.11. – ein Drama!!!). So dass vieles Organisatorische am Verlässlichen in der Beziehung hängen bleibt, was auf Dauer furchtbar zermürbend ist, da entsprechend auch die Verantwortung auf einem lastet und wenn was schief geht heisst es DU hast es verbockt, weil du dich ja drum kümmern wolltest.
Damals hab ich auch versucht das immer wieder locker zu sehen und wir wussten auch alle Macken voneinander vom Beginn an, wir waren immer ehrlich zueinander.
Aber richtig echter Trennungsgrund war hauptsächlich die Unzuverlässigkeit, da ich als erwachsener Mensch mich auf meinen Partner verlassen können muss. Wer sonst, wenn nicht mein Partner, steht immer an meiner Seite und unterstützt mich wo er kann.
Ich will dir keine Angst machen, liebe Latita, vllt ist es bei euch auch gar nicht so krass wie oben beschrieben. Ich wünsche dir natuerlich von Herzen alles Liebe und dass ihr auch weiterhin über solche Dinge miteinander reden könnt und euch nicht entzweien.
Am 21. Dezember 2007 um 09:02 Uhr
Ich kann Dirk nur zustimmen. Andere Menschen zu ändern (oder ändern zu wollen) ist immer höchst problematisch. Lieber sich selbst ändern und schauen welche Reaktion dieses bei dem anderen hervorruft. Meistens erreicht man eben auf dem etwas komplizierteren Weg am einfachsten sein Ziel
Am 21. Dezember 2007 um 12:43 Uhr
@S. Meyer: Dabei ist dies gar nicht der komplizierte Weg. Sondern der naheliegenste und wirkungsvollste. Alles andere heißt letztlich, nicht die Verantwortung für das eigene Gefühl zu übernehmen, sondern es dem Anderen zuzuschieben. Nach dem Motto: “Weil Du Dich nicht geändert hast, geht es mit uns nicht.”
Am 21. Dezember 2007 um 14:00 Uhr
@therese am anfang hat es mich echt gestört. ich bin eine der pünktlichen sorte. Momentan ist es vielleicht nicht so tragisch, weil wir Studenten sind und unser Freundeskreis ebenfalls aus solchen besteht. Die nehmen das teilweise auch nicht so eng. Und ich weiß ja (die meisten anderen auch) dass Steven der Lahmarsch ist. Wenn es um wichtige Sachen geht fang ich an zu drängeln und scheuch ihn halt ein bisschen. Bzw. ich habe mich darauf eingestellt und fang schon früher an ihn zu erinnern und ermahnen.
Mir persönlich ist Zuverlässigkeit auch sehr wichtig. Aber er ist nun mal ein anderer Mensch. Er würde mich nie sitzen lassen, aber er braucht halt ein wenig länger. Er ist auch in einem Alter in dem man sowas nicht mehr ändern kann. Also entweder man lebt damit und stellt sich drauf ein, oder man lässt es. Und dafür stimmt der Rest
Ach so, um solche Terminsachen und den ganzen Kram kümmere ich mich.
Aber nicht, weil er es abwälzt, sondern weil ich es an mich reiße
Bin tief im Herzen eben eine Bürotussi
Am 23. Dezember 2007 um 22:30 Uhr
Mal so außer der Reihe: wir, die Liebste und ich, wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Am 26. Oktober 2008 um 12:31 Uhr
Für mich gilt eher das Gegenteil. Ich rede sehr viel und gern