Gastbeitrag: Wieviel Mann darf/muss Mann sein?
Ich spiele bei meiner Freundin z.B. nie den Fahrlehrer, koche gern (fast ausschließlich), helfe (freiwillig) mit im Haushalt, gehe gern mit ihr shoppen etc.
Also eigentlich Sachen, die Frau laut vielen Aussagen gerne mögen/hätten oder andere Frauen um solche Männer beneiden.
Aber bin ich damit noch “Mann genug”? Oder ist das so ähnlich wie mit den Arschloch-Typen, wo jede Frau sagt sie will was liebes, nettes für ne lange Beziehung, sich dann aber doch von den Gigolos/Machos beeindrucken lassen?
(Posted by Maniac)





























Am 31. August 2008 um 16:58 Uhr
Servus,
eben die Antwort auf diese Frage würde mich auch interessieren, eben weil Frauen “Machos” und Proleten ja (angeblich) “so gar nicht” mögen, allerdings dann doch irgendwie drauf abfahren…quasi dem “Bad-Boy-Charme” erliegen, wie ein Kumpel von mir es mal genannt hat…
George
Am 31. August 2008 um 22:23 Uhr
Aus männlicher Sicht: beim Sitzpinkeln ist Schluß.
Am 1. September 2008 um 11:36 Uhr
Also mal ehrlich Jungs.
Fühlt ihr euch denn nicht Mann genug, wenn ihr mit eurer Freundin shoppen geht/im Haushalt helft oder kocht?
Ihr kocht, Ihr seid der Ernährer und sorgt für die Frau. Was kann es denn besseres geben?
Und toll das ihr so Vielseitig seid. Kommt es euch denn nicht in den Sinn, eure Freundin erst kulinarisch zu verwöhnen und dann auch noch so gewandt zu sein, mit ihr feiern zu gehen?
Ich wünsche allen Männern, die ab jetzt ihre Aktivitäten zu Lasten der Freundin “männlicher” gestalten.
Viel Spaß beim Grunzen, Rülpsen, Männer(sauf)abend und kreischend Tiere erschlagen.
Ihr seid echt arme Schweine….
Magnus
Am 1. September 2008 um 11:48 Uhr
Es ist eine Platitüde, aber für mich ist ein Mann dann männlich, wenn er seine Männlichkeit nicht beweisen muss.
Dann kann er meinetwegen auch Klöppeln.
Das gilt doch nicht nur für Männer. Wer den Mut, die Gelassenheit und das Selbstvertrauen hat, eben nicht das zu tun, was alle von ihm erwarten und sich Gruppenzwängen verweigert, verdient wesentlich mehr Respekt als ein Herdentier, das jede Mutprobe und jeden doofen Trend mitmacht.
Allerdings gibt es natürlich Dinge, die ich von einem Mann erwarte: typisch männliche Verhaltensweisen, wenn es um gute Manieren geht (Tür aufhalten, aus dem Mantel helfen etc.), dass er mir ein Gefühl der Sicherheit gibt, wenn ich mit ihm unterwegs bin und mich zur Not auch verteidigen könnte (jaja, sehr archaisch, ich weiß) und er muss sich halt selber einfach als Mann fühlen und mir damit meine Weiblichkeit sehr bewusst machen. Schwer zu beschreiben.
Am 1. September 2008 um 15:39 Uhr
@M.T.
Die Frage war ja nicht, was wir tun müssen, damit WIR uns männlich fühlen. Sondern wie “männlich” muss Mann sein, um damit bei den Damen noch “ernst” genommen zu werden?
George hat es ja auch schon gut auf den Punkt gebracht… obwohl die Frauen ja angeblich alle sowas liebes, nettes wollen, unterliegen sie doch ganz oft (ok, nicht alle, aber im laufe ihres Lebens jede Frau wohl mindestens einmal :)) dem Bad-Boy-Charme einiger Machos und Draufgänger…
Am 1. September 2008 um 18:52 Uhr
Bei mir: Teils/teils. Manche typisch männlichen Eigenschaften habe ich, andere nicht. Manches findet meine Frau toll, anderes nicht. Was ich selber darüber denke? Nun: Ich bin ich (man denke sich hier den Stinkefinger als verstärkende Geste).
Was ich allerdings festgestellt habe (jaja, ich weiss, das klingt jetzt wieder fürchterlich chauvinistisch oder wie immer man das nennt): Frauen wissen selten, was sie wollen. Daher tut ein Mann gut daran, selber zu wissen, was er will. Und so zu sein, wie er es für richtig hält. Zu sich selber zu stehen und Nichts zu verstecken. Das kann als Angebot an die Weiblichkeit verstanden werden a la “friss oder stirb”. Mit anderen Worten: “Nimm mich wie ich bin oder lass es”. Der Versuch, den stetig umherfluktuierenden Wünschen und Vorstellungen der Weiblichkeit ständig gerecht zu werden, ist aus Prinzip zum Scheitern verurteilt. Einzig richtige Verhaltensweise ist: “Hier bin ich”, mit Betonung auf jedem einzelnen Wort.
Was sich ein Mann allerdings dabei tunlichst angewöhnen sollte ist eine gewisse Konstanz, eine Verlässlichkeit in dem, was er repräsentiert. Ansonsten ist es nur schauspielerische Vertuschung mangelnder Persönlichkeit.
Am 2. September 2008 um 12:19 Uhr
Jagolina hats prima ausgedrückt.
Ich ergänze das mal durch: Es gibt Frauen, die haben einfach einen Schaden. Die sagen “Los sei mein Macho du wildes Tier” und dann wieder “nie nimmst du mich in den arm” und heulen dann rum, weil das große Arschloch gar nicht weiss was sie da von liebhaben faselt. Sie will also den bösen und diesen so rumbiegen bis er gut und böse ist, je nachdem welcher Knopf aktiviert wird. Aber das klappt natuerlich nicht.
Die guten Frauen wissen spätestens nach “was heulst du denn da rum?” dass sie auf dem falschen Dampfer sind.
Im übrigen ist es absolut unmännlich die Hausarbeit zu verweigern und die Partnerin bei solchen Dingen im Stich zu lassen, am besten noch mit einem dummen Macho-Spruch. Heutzutage wird männlich sein anders definiert. Früher hat es gereit ein Mammut nach Hause zu schleppen. Heute gehört wesentlich mehr dazu.
Am 3. September 2008 um 08:42 Uhr
Also ganz ehrlich, was wollt ihr mit diesem Gespräch erreichen?
Wenn ihr jetzt glaubt, dass hier auch nur irgendjemand euch ein Patentrezept ausstellt, wieviel Mann ihr sein müsst, damit euch eine Frau toll findet, dann seid ihr hier alle falsch.
Wie alt seid ihr denn bitte?
Noch keinen eigenen Habitus entwickelt die Herren?
Von männlicher Torschlusspanik habe ich auch schon gehört!
… aber toll das wir mal drüber geredet haben…
Am 3. September 2008 um 10:37 Uhr
M.T.: schlechten Sex gehabt?
Wie es Maniac beschrieben hat, hast schon gelesen, hm? Ich wüsste nicht was verkehrt daran ist mal über solche Dinge zu reden.
Sollen wir lieber wieder zu prämenstruellen Problemen zurück kehren, damit du dich nicht vernachlässigt fühlst nur weil grad mal Männer”probleme” angesprochen werden?
Am 3. September 2008 um 19:54 Uhr
Ich finde es längst überfällig, dass darüber mal geredet wird. Auch, wenn das “alles-zerreden” eine eher weibliche Eigenschaft ist, hilft das hier vielleicht dem einen oder anderen Mann, unabhängig von der Tagesabschnittspartnerin die eigene Selbstdefinition zu überdenken.
Am 4. September 2008 um 07:24 Uhr
Gut, eure Meinung ist also, dass dieses Thema noch nicht ausreichend diskutiert wurde.
Also aus meiner Sicht der Dinge: Ein Mann der allein lebt ohne Partnerschaft muss doch zwangsläufig alle Dinge im Haushalt selber machen. Wenn er dann einmal diese “gewisse Unabhängigkeit” hat, wäre es mir kaum erdenklich warum man in alte Rollenmuster zurückfallen sollte und die Frau auf einmal für den Haushalt zuständig ist.
Es kann sein das ihr diese Meinung nicht teilt und in der Tat habe ich es auch schon genau so erlebt.
Als erstes sollten wir Männer uns mal nicht immer von Mammi verwöhnen lassen.
Wenn wir davon ausgehen das die Grundsteine für eure Frage in frühester Kindheit stattfindet, müssen wir uns hier mit Gender/Gender Mainsteaming auseinandersetzen.
Eure Frage ist damit so alt wie die Menschheit selbst und nicht abhängig von Euch sondern von der Gesellschaft/Kultur etc. in der ihr aufwachst.
Also das ist mein Standpunkt dazu, man braucht hier bitte nicht über mein Sexleben zu philosophieren, ich maße mir das auch nicht über euch an. Über sexistische Kommentare wie dies von Whiskey könnte ich mich auch noch auslassen, was ich hier mal lassen will, da mir dieses Kommentar eigentlich schon die Nichtfähigkeit verrät mit diesem Thema umzugehen.
Am 4. September 2008 um 11:22 Uhr
Hehehe, ein Beitrag aus der Meisterschulklasse für Starke-Reden-Schwingen. Ich bitte um Zugabe. Laß Dich aus!
Am 4. September 2008 um 13:37 Uhr
Also, irgendwie kann ich die Unsicherheit vieler Männer verstehen. Ich würde heutzutage kein Kerl sein wollen.
Wir Frauen wollen keinen Macho, der auf den Tisch haut und auf die typische Rollenverteilung schwört. Wir wollen aber auch keinen Softi, der öfter heult als wir selber und uns den Arsch nachträgt.
Irgendwo dazwischen muss sich ein moderner Mann erst mal finden.
Er soll sensibel sein und unsere nonverbalen Botschaften verstehen. Er soll aber auch ein ganzer Kerl sein und uns unsere Weiblichkeit spüren lassen.
Zugegeben, wir Frauen haben fast das gleiche Dilemma (im Job zielstrebig und voller Durchsetzungsvermögen, Schränke selber zusammenfrickeln, aber trotzdem noch weiblich und zärtlich), aber wir hatten wesentlich mehr Zeit, unsere verschiedenen Facetten zu leben und zu zeigen.
Männer durften noch vor 20 Jahren die Patriarchen spielen und die Anforderungen an ihre emotionalen Seiten und “weiblichen Anteile” sind erst in den letzten Jahren gestiegen.
Stell ich mir nicht einfach vor…
Am 5. September 2008 um 08:27 Uhr
Vielen Dank das ihr alle so freiwillig an meiner Sozialstudie teilgenommen habt.
Am 5. September 2008 um 12:20 Uhr
Jagolina hat mich verstanden… sehr schön, danke!
Prinzipiell hat aber Siegfried würd ich aber auch Siegfried sehr zustimmen. Ist halt nur nicht immer ganz einfach. Wenn z.B. die sensible Seite an einem Tag genau richtig und schön ist und man damit am nächsten Tag in große Ungnade fällt…
Da fühlt man sich schonmal schnell verunsichert und verarscht.
Am 5. September 2008 um 12:53 Uhr
Bin ich jetzt ne “Männerversteherin”?
Am 5. September 2008 um 15:36 Uhr
NEIN!
Am 5. September 2008 um 16:57 Uhr
Mein lieber M.T., weiß Du was wir Frauen ganz besonders an einem Mann schätzen?
Wenn er nicht alles und vor allen Dingen nicht sich selber so fürchterlich ernst und wichtig nimmt.
Aber da kommst Du bestimmt auch noch hinter :).
Am 8. September 2008 um 12:24 Uhr
M.T. Zum Satzanfang: “Ein Mann der allein lebt ohne Partnerschaft” folgendes: Ein Mann der allein lebt, ist entweder von Haus aus reinlich oder lebt wie eine Sau, bis er denkt “ich hab keine frische Schlüpper mehr, ich sollte hier mal aufräumen”. Dann räumt er ein paar Bierflaschen weg, pizzareste und wundert sich, warum er nie dran gedacht hat einen Staubsauger zu kaufen. Dann läuft er entweder zu Muttern oder in die Reinigung um ein paar stinkende Klamotten waschen zu lassen.
Zu glauben, dass ein Mann, nur weil er allein lebt plötzlich ein Meister Proper vor dem Herrn wird, wär so als wenn man noch dem Nikolaus die Wunschliste für Weihnachten mitgibt.
Nein: Männer lernen es in Gemeinschaft, oder von zu Hause oder nie. Punkt. An jedem Klischee is was dran.
Mag ja sein, dass du eine Ausnahme bildest, die sich auf einen schlag gewandelt hat, aber vllt hast du es schon immer gern sauber gehabt und ordentlich.
Am 8. September 2008 um 22:16 Uhr
Gebe whisky recht..mann muß es nicht übertreiben.
Am 9. September 2008 um 04:09 Uhr
Was genau hat sich verändert bis jetzt?
Frauen sind im westlichen Kulturkreis zu „Monstern“ mutiert. Unfähig eine Rolle einzunehmen, der sie selbst gerecht werden können, aber von der sie glauben, dass sie nach dieser streben müssen.
Sie wollen eigenes Geld verdienen und einen eigenen Haushalt führen und begehren nur Männer, die ein derart komplexes Eigenschaftenkonstrukt aufweisen, wie es in der Natur nicht vorkommt.
Ein einzelner Mann alleine kann diese neuen Bedürfnisse nicht erfüllen, da einerseits nach dem weichen, zärtlichen und verständnisvollen, empathischen Typen für Haus und Kind verlangt wird und anderseits nach dem rohen, animalischen und fremden sexuellen Erlöser.
Dadurch lässt sich für beide Geschlechtergruppen keine Glückseligkeit mehr dauerhaft etablieren, was zu ständigen neuen Partnersuchen führt, welche jedoch durch das nicht zu erfüllende Anforderungsprofil in eine Schleife des Grauens letztlich führt.
Warum ist es soweit gekommen und wie konnte es soweit kommen?
Im Zuge des Ausbaus der Menschenrechte wurde auch die Gleichberechtigung der Geschlechter vorangetrieben. Jedoch sind durch die neuen Rechte der Frauen die traditionellen Rollenverteilungen verloren gegangen, zu mindestens gesellschaftlich. Rein biologisch konnten sie sich noch nicht weiterentwickeln und bluten bis zum heutigen Tage noch monatlich, es sei denn ein Mann interveniert.
Wie wird diese Veränderung weitergehen?
Es ist ein starker Geburtenrückgang bereits jetzt in der westlichen Bevölkerung zu verzeichnen, der sich noch verstärken wird. Männer werden immer mehr verunsichert, wodurch sich deren Anziehungskraft verringert, was zur Folge hat, dass sich die Frauen noch mehr abschotten werden.
Asexualtität und Isolation sind Folgen dessen.
Was kann man dagegen tun? Was kann jeder einzelne dagegen tun?
Aufklärung der Massen über die Medien. Besinnung auf alte Werte und Verhaltensmuster.
Bei Konfrontation mit korrumpierten Personen, unabhängig von deren Geschlecht, sie auf Ihre krankhafte Disposition hinweisen und bei Uneinsichtigkeit mit null Toleranz und maximaler Aggression mit anschließender völliger Ignoranz bestrafen (Ohne Strafe kein Lerneffekt, das kennen wir alle noch von unserer eigenen Konditionierung als Kinder).
Der allgemeine Sinn des Lebens besteht in der Reproduktion!
Den persönlichen muss sich jeder für sich selbst erfinden, wenn er einem nicht aufoktroyiert wird.
Angewidert und voller Verachtung für den größten Teil unserer kontemporären Mitmenschen
Ich
(adg)
Am 9. September 2008 um 08:48 Uhr
Ui, welche Ehre, auch die f-Prominenz beteiligt sich an der Diskussion.
Wer hätte gedacht, dass sich Eva Herman in Blogs rumtreibt.
Am 9. September 2008 um 11:54 Uhr
Naja… so ganz abwägig finde ich die Aussagen von unknown gar nicht!
Ich denke auch, im Grunde rührt vieles da her. An der derzeitigen Veränderung der Gesellschaft.
Nur wie man dann hier auch schon sieht: wenn jemand nach den alten Werten verlangt, wird man gleich in eine Ecke gestellt…
Am 9. September 2008 um 13:28 Uhr
Maniac, es ist immer eine Frage der Art und Weise, WIE etwas dargestellt wird.
Gemäß unknown sind wir modernen Frauen (im Westen! Gott ehre die devoten Asiatinnen und Osteuropäerinnen etc..) “Monster”, weil wir keinen Bock mehr auf Küche, Kirche, Kinder haben, während der Kerl den dicken Max macht und weder bei Haushalt noch Erziehung einen Finger krümmt.
Alte Werte sind etwas wunderbares und ich fand es auch toll, dass meine Mami immer zuhause war, wenn ich aus der Schule heimkam.
Aber ich hätte mich auch genauso über meinen Vater gefreut!
Wer ist es denn, der sich nicht anpassen kann? Viel Männer! Männer, die sich in ihrer Männlichkeit beeinträchtigt sehen, wenn die Frau mehr verdient. Männer, denen die Hand abfällt, wenn sie auch nur die Geschirrspülmaschine ausräumen sollen. Männer, die nach wie vor der Meinung sind, Kindererziehung und Haushalt sei Weibersache.
Sprich: rückgratlose Würstchen, die sich über ein altherrgebrachtes Rollenklischee definieren.
Aber schuld sind wir Frauen oder wie?
Wieder mal ist es eine Sache der Kompromisse: JA, viele Frauen schießen übers Ziel hinaus in Sachen Emanzipation, aber noch mehr Männer sind nicht bereit, auch nur einen kleinen Schritt von alten “Traditionen” abzugehen. Da kaufen sie sich lieber ein Weibchen im Katalog, das noch “eine echte Frau”, weil es den blöden Versager anhimmelt, auch wenn er eigentlich nix gebacken kriegt und keine “Ansprüche” hat (wie auch, sonst würd sie ihn gar nicht nehmen!!)
Nein, ich bin nicht verbittert ;o).
Mich regt es nur auf, wenn alle Probleme dieser Welt auf denen abgeladen werden, die neue Wege beschreiten und alte Rollen einfach nicht akzeptieren wollen.
Hausmänner werden doch immer noch belächelt. Erziehungszeit für Väter? Immer noch nicht akzeptiert.
Sprich: Weil Frauen es wagen, ihren Weg auch ohne die Unterstützung der Männer zu gehen, werden sie verteufelt, statt mal den Männern in den Arsch zu treten, damit sie endlich mal offen für neue Entwicklungen sind.
Am 9. September 2008 um 15:13 Uhr
Unknown:
Ich kenne durchaus Männer die mein komplexes Bedürfnis erfüllen können.
Sie sind empathisch, zärtlich, tier- und kinderlieb und gleichzeitig kann frau mit ihnen durchs Bett tollen und sich in schwindelnde Höhen pimpern.
Übersteigt das schon deine Grenzen?
Du erwartest von den Frauen, dass sie dir den Arsch nachtragen, deine Kinder auf die Welt bringen, sie fachmännisch erziehen, den alten Werten anpassen (die Mädchen) und eine Sexbombe im Bett sind, gelegentliche Domina, Schulmädchen, Minderjährige und bellende Stute.
Da müsst ich grad echt mal überlegen, ob ich diese ganze Liste bedienen könnte, respektive ob ich es überhaupt wollte.
Ja, was war das früher schön, wo die Frauen noch das Maul gehalten haben, Beine breit, Gebährmaschine und dann mach mir noch nen Kaffee Schätzchen, achja und ansonsten weiterhin Schnauze.
Du sprichst von “neuen Bedürfnissen” - ja ganz recht, plötzlich fällt uns ein, dass wir uns auch begehrenswert fühlen wollen, dass wir gern ein Anrecht auf eigenes Geld verdienen wollen, und das wir uns gern aussuchen wollen wer mit uns das Bett teilt. Wir möchten sagen können: Nein, von dir Loser will ich garantiert kein Kind, lieber such ich mir den Wolf und sterb kinderlos.
Und JA, wir möchten auch gern das Recht haben einen Mann einfach zu verlassen, der uns verdrischt, missachtet oder betrügt. Man stelle sich vor, das Weib begehrt auf und wird frech, wo bleibt die gute alte Ordnung?!
Und hör mir bloß auf mit “Rein biologisch konnten sie sich noch nicht weiterentwickeln und bluten bis zum heutigen Tage noch monatlich” .. mein lieber Hanspeter! Da kann ich nur Evas Grundschuld an der ganzen Misere anführen, diese Bluterei ist eine gerechte Geißel die wir trotz Emanzipation weiter pflegen wollen.
Der Geburtenrückgang - hervorgerufen durch beginnende Emanzipation - führt im Übrigen nicht nur zu Asexualität und Isolation, sondern auch zu verstärkter Homosexualität. Bald ist dein Arsch nicht mehr Jungfrau und du musst mit stinkenden furzenden Männern sexuell verkehren. Aber da gewöhnst du dich sicher schnell dran, wir Frauen haben uns auch sehr schnell an die Unterdrückung gewöhnt. Aber so wie du schreibst, würdest du vermutlich den männlichen Part übernehmen, dann ändert sich ja nicht viel für dich.
Falls dir Männer im Speziellen nicht liegen, gibts ja noch die Kinder - das klappt in der Kirche ja auch seit Jahrhunderten. Glücklicher Hanspeter!
Was können wir ansonsten dagegen tun?
“Aufklärung der Massen über die Medien. Besinnung auf alte Werte und Verhaltensmuster.” - Das besorgt doch tagtäglich schon die BILD.
Den Rest haben unsere Großeltern schon vorgelebt. Wer aufbegehrt kriegt eine geschossen, das hat unseren Eltern schließlich auch nicht geschadet.
Also nur Mut, kämpfe weiter, Hitler hat schließlich auch bis zum Schluss nicht aufgegeben.
Therese
Am 9. September 2008 um 15:17 Uhr
Ja hallo erstmal, ich bin der Chr!s,
und Sätze wie “Ja dann blaß mir doch ein, baby!” und “komm kuscheln süße” kann ich durchaus in einer einzigen Stunde unterbringen…
Seriously wtf is wrong with you? Frauen sind nunmal so definiert, des is wie wenn man fragt, warum Schnee immer kalt ist.
Frau möchte ‘ne (sorry, dass ich so direkt bin) harte Drecksau und nen, sich an wattebäuschchen verletzenden, Emo in einer Person haben. Tut man sich am leichtesten, wenn man(n) wie ersterer aussieht und wie zweiterer tickt. Ist allerdings keine 100%ige Erfolgsgarantie.
Klar in ‘ner Beziehung müssen sich die Partner aufeinander einstimmen, sonst klappt da garnix in keinerlei Hinsicht. Sich allerdings der Frau oder dem Mann totalitär unterzuordnen ist der größte Fehler den man begehen kann.
Als individuum existieren, als Partner leben!
So und jetzt geht eure Allwissenheit im Keller begraben…
Am 9. September 2008 um 15:45 Uhr
Chris, das hast Du schön gesagt!
Genau so ist es: wir wollen die emotionale, sensible Drecksaumachopimpermaschine und Ihr wollt die heilige, zärtliche, mütterliche Drecksauschlampegranateimbett.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: sowat jibbet. Sogar öfter als man meint.
Aber verbohrte Zeitgenossen, die nur Ansprüche stellen und sich selber nicht auf den Partner einstellen wollen. Die nicht zu Kompromissen bereit sind, werden wohl ewig den “Traumpartner” suchen.
Am 10. September 2008 um 07:21 Uhr
Die Kommentare des Herrn unknown sind faschistisch. Hiermit bitte ich ihn in den Bund Deutscher Mädels einzutreten. Vielleicht findet er da seine Resolution. Anders kann ich mir sein Kommentar über die “schrecklichen” Frauen/ die Monster nicht erklären.
Seine Meinungen sind die fast exakte Kopie von Aussagen der NPD. Homophober und sexistischer Scheiß!
Chr!s Meinung macht dagen schon sehr viel mehr Spaß. Damit bin ich 100% D’accord. =)
und danke für die Worte Drecksaumachopimpermaschine und Drecksauschlampegranateimbett, das kannte ich noch nicht.
Am 17. September 2008 um 11:10 Uhr
@whisky
So isses!
Am 17. September 2008 um 12:40 Uhr
Hm. Wie sieht es mit dieser einfachen (möglichen) Definition aus: Respekt und Achtung. Respekt vor den Eigenschaften des anderen Geschlechts und Achtung dafür, das jeder seinen Teil in eine Beziehung einbringt.
Mann und Frau ticken sehr unterschiedlich, und gerade darin liegt die mögliche Stärke einer Beziehung.
Am 18. September 2008 um 14:21 Uhr
Am 9.9.2008 machte arte einen Themenabend genau zu dieser Frage. Derzeit lade ich die Diskussion auf youtube hoch.
Meine Meinung habe ich hier veroeffentlicht, und werde demnaechst die youtube-Links hinzufuegen:
http://fluechtigenotizen.wordpress.com/2008/09/15/die-identitaetskrise-der-maenner/
Am 4. Oktober 2008 um 17:05 Uhr
Führt zu verstärkter Homosexualität? Oh man…
Am 6. Oktober 2008 um 20:16 Uhr
Interessantes Thema und auch interessante Kommentare.
Wahrscheinlich wird man nie eine vernünftige Antwort finden wie “männlich” man sein sin soll. Außerdem kommts wahrscheinlich darauf an was man selber will. Wer viele One-Night-Stands habn will wird als unverfrorener Macho sicher bessere Chancen haben. Wer eine dauergafte ausgeglichene Beziehung haben will kommt mit einer respektvollen und unterstützenden Haltung in der Partnerschaft sicher zu einen für Beide zufriedenstellenderem Ergebnis.
Am 9. Oktober 2008 um 20:20 Uhr
solange dir nicht vorgeworfen wird, dass du schwul bist, sollte es meiner Meinung nach keine Probleme geben. Für dauerhafte Beziehungen ist es bestimmt wirklich eine gute Einstellung.
Am 9. Oktober 2008 um 20:23 Uhr
Also mal aus Frauensicht. Extreme Verhaltensweisen, ob in die oder in die andere Richung = nicht gut. Frau will ja auch noch was haben, wo sie sich mit ihrer Freundin in liebenswürdiger Weise drüber aufregen kann…
Am 11. Oktober 2008 um 20:21 Uhr
scheiße.. nun fange ich wieder an zu bloggen und hier ist es so still`??? keine neuen beiträge? *schnief* einer meiner lieblingsseiten hier gewesen
Am 13. Oktober 2008 um 12:59 Uhr
Seit wann ist helfen unmännlich? Ich hasse es, wenn Männer meinen, sie seien “männlicher” wenn sie wie Torfköppe daheim rumsitzen und keinen Finger rühren. Es mag ja Frauen geben, die Machos toll finden, aber genauso gibt es wohl Männer, die dominante Frauen klasse finden. Beides sind Extreme, aber meist spielt sich so eine Beziehung eben im Mittelfeld ab!
Grüße aus Metzingen
Eva
Am 18. Oktober 2008 um 17:59 Uhr
@ Tschessi: Also sooo ruhig ist es hier auch wieder nicht. Gerade bei so einem Thema.
Kann Eva nur recht geben. Aber es soll ja solche und solche geben.
Am 5. November 2008 um 22:43 Uhr
Hallo!
Gerade die Männer sind in meinen Augen wirkliche Männer die kein Problem damit haben im Haushalt zu helfen, im sitzen pinkeln oder auch ihre Gefühle offen zeigen können.
Die Männer die sich hinter “coolem” Benehmen, gefählichem Aussehen oder irgendwelchen Penisverlängerungen (Auto, Panzerkette aus Gold, Pilotenbrille) verstecken sind meistens ziemliche Weicheier wenns drauf ankommt.