Noch ein Beschützer?
Erinnern wir uns mal an die schönen Zeiten, als die Männer noch Männer waren und uns Frauen noch beschützen konnten. Er hat den Dieb gestellt, wenn ihre Tasche geklaut wurde, hat sich mit dem Idioten angelegt, der die Angebetete dumm von der Seite anmachte…
Heute würde sich das “starke Geschlecht” eher hinter seiner Frau verstecken und warten, bis sich die Lage beruhigt hat.
Dann stellt sich aber auch die Frage: Ist das denn heutzutage noch nötig?
Die Frauen wollen stark und unabhängig sein. Frau ist der Meinung, alle Arbeiten, auch die “männlichen”, selbst erledigen zu müssen. Doch was ist eigentlich so schlecht daran, mal etwas vom Mann erledigen zu lassen? (Dafür hat man ihn schließlich
)
So sehr wir uns auch dagegen sperren, der Mann hat nun mal den “stärkeren” Körperbau. Allerdings nutzen diesen Vorteil wenige aus.
Ich plädiere hiermit dafür, dass die Weicheier sich erheben und endlich mal wieder zu Männern werden!!!
(posted by Venus)





























Am 14. Mai 2007 um 00:27 Uhr
Wenn wir wollen, dass sich Männer wie Männer verhalten, sollte wir wieder damit anfangen Frauen zu sein.
Am 14. Mai 2007 um 09:20 Uhr
Also am Herd stehen und putzen?
Am 14. Mai 2007 um 09:52 Uhr
Ich glaube, darum geht es gar nicht. Frauen sollten wieder wie Frauen sein, einfach… hmmmm… weiblich. Und nicht breitbeinig mit einem Bier in der Hand und ner Kippe im Maul in der Kneipe rumsitzen. Oder versuchen, einfach in jedem Gebiet so gut sein zu wollen wie wir Männer.
Reicht es den Frauen denn nicht, dass sie theoretisch intelligenter sind als wir Männer aufgrund deren größeren Gehirnoberfläche? Mir ist ne Frau lieber, die mich mit guten Aussehen und hoher Intelligenz überzeugt und nciht eine, die mich fragt, ob sie nicht den Kühlschrank alleine in den dritten Stock hochtragen soll…
Am 14. Mai 2007 um 11:37 Uhr
LOL, klasse Beitrag und doch eigentlich wohl die Kernaussage zum Thema “Geschlechterkampf” schlechthin.
Die moderne Frau ist nicht mehr nur für Herd und Haus zuständig (zumal einige Männer eh besser kochen können), die Rollenverteilung hat sich etwas verschoben.
Ich persönlich hatte mehrere Jahre meines Lebens nicht wirklich männliche Unterstützung und bin zwangsläufig auch allein zurecht gekommen. Dass es mit Mann aber einfacher und angenehmer ist, kann ich nicht verleugnen. Da ich mit dem Prinzen wohl auch ein mehr als akzeptables Exemplar abbekommen habe, tut sein übriges dazu.
Bei uns ist die “Rollenverteilung” zeitlich bedingt festgelegt: ich bringe den Junior morgens in den Kindergarten (liegt auf meinem Arbeitsweg), hole ihn ab und mache meist auch das Abendessen, weil mein Prinz erst gegen 20 Uhr zuhaus ist. Alles weitere ergibt sich situativ und damit leben wir ganz entspannt.
Am 14. Mai 2007 um 15:33 Uhr
Ich muss ChliiTierChnübler ein wenig Recht geben - nur ein wenig, denn sie kann es ja auch anders meinen als ich - denn ab und an versuche ich auch meinen Weg “zurück zur Weiblichkeit” zu finden. Erschreckend: Neulich krauche ich aus dem Bett, denke so bei mir: Heute biste mal weiblich und gehst im Rock zur Arbeit. - Also: hübsch zurecht gemacht, noch schnell in die Küche gestapft um einen Kaffee zu schlürfen. Steht dort mein Holder nebst WG-Bewohner. Dieser gugt mich ganz verdattert an, ich schau so an mir runter, und er meint: Solange wie ich dich schon kenne … ich hab dich noch nie im Rock gesehen.
Das hat mir ehrlich zu denken gegeben, denn ich habe tatsächlich fast ausschließlich Hosen an. Dabei sehen Frauen in Röcken und Kleidern doch meist viel attraktiver aus (also jedenfalls bis Größe 40, danach muss man mal sehen). Und das Lebensgefühl ist auch gleich ein ganz anderes, wenn ich mal “anders” gekleidet bin.
Und irgendwie glaube ich, dass Frauen das auch brauchen, ab und zu einfach nur mal weiblich sein und sagen: Liebster, machst du mal das Marmeladen-Glas auf? - ohne es vorher probiert zu haben.
Das muss nicht gleich was mit Herdanziehungskraft oder Kinder kriegen zu tun haben, sondern ist ein Zurücknehmen der Emanze in uns. Das verschafft uns eine innere Ruhe für den Moment.
Am 14. Mai 2007 um 15:44 Uhr
… und tut dem Mann auch mal ganz gut, denn er wird tatsächlich mal gebraucht.
Am 14. Mai 2007 um 18:33 Uhr
Sicher tut es der Frau auch mal ganz gut, sich weiblich zu fühlen. Da spielen die Männer heutzutage aber nicht wirklich mit. Zieht man mal einen Rock an, um bei deinem Bsp. zu bleiben, Therese, gaffen einen gleich alle Kerle an und halten einen für ein kleines Dümmchen. Ich persönlich ziehe gerne Röcke an, aber nicht oft, weil das Verhalten der Männer extrem nervig ist. Ich denke das können viele Frauen nachvollziehen. Ähnlich verhält es sich mit Tätigkeiten; Sollte frau mal um Hilfe bitten, wird sie gleich als klein und hilflos abgestemmpelt, und ja soooo süß!
Am 14. Mai 2007 um 18:47 Uhr
Das ist ja mal schön zu lesen. Wenn bei mir der “Hero” durchkommt und ich meinem $HERZALERLIEBSTENENGELCHEN schützend zur Seite stehen will, weil ich denke der Typ geht ihr auf die Nerven oder einfach nur, weil ich mit meinem Kleingeist denke “jetzt ist es soweit, sei ein Mann”. Kommt nur der Spruch “Das kann ich auch alleine Lösen, ich sage schon wenn ich Hilfe brauche!” Was soll man da als Mann machen? Warten bis sie um Hilfe ruft und überlegen “Meint sie jetzt wirklich Ja oder sagt sie Ja meint aber eigentlich Nein und will nur den Ansatz von Hilfsbedürftigkeit zeigen, um den Mann nicht ganz so deppert da stehen zulassen!” Ihr macht es uns Männern auch nicht gerade einfach! Die Zeiten sind leider vorbei, wo ein Mann von der Jagd kam und die Frauen noch stolz auf uns waren, dass wir das große böse Mammut erlegt haben.
Am 15. Mai 2007 um 07:55 Uhr
Lucky: Das Ja-Nein-Schema haben wir schon lange abgelegt, nur Euch zuliebe.
Ihr müsst das subtile Unbewusste erkennen lernen.
Wann sagt sie Ja und meint es auch?
Wann braucht sie Trost, obwohl sie nicht in Tränen ausgebrochen ist?
Heutzutage ist es einfach unerlässlich eine Spur empathisch zu sein, jedenfalls den Teil der erlernbar ist.
Wir sind eigentlich nicht gern indirekt, aber um Euch zu zeigen, wie ihr solche leisen Empfindungen erkennen könnt, geben wir uns schenibar unnahbar und schwierig. Aber lasst ihr euch erstmal darauf ein und tröstet uns im richtigen Moment, dann habt ihr im Prinzip schon so gut wie gewonnen.
Venus: Najaaaa, da muss ich dir ein wenig in den Rücken fallen und sagen, dass meine Röcke wenigstens knielang sind. Alles was kürzer ist, oder eher einem breiten Gürtel ähneln könnte animiert naturbedingt zur Urinstinkt-Auslebung
Das um Hilfe bitten und abgestempelt zu werden habe ich zum Glück noch nicht erlebt, kann mir aber vorstellen, dass ich dann doch lieber alles allein mache, bevor ich den Kerl nochmal um Hilfe bitte.
Am 15. Mai 2007 um 14:29 Uhr
Hallo,
vorab: Ich bin weder Weichei noch Waschlappen und fühle mich durch Venus’s Spruch nicht angesprochen
Aber, was ich nicht verstehe, warum sagt Ihr Frauen, “wir wollen uns weiblich fühlen” und tragt aufreizende Garderobe, aber beschwert euch, wenn Ihr angesehen werdet…wo liegt dann der Sinn der Aktion?
@Therese…Ihr seid nicht gern indirekt…das ich nicht lache! Wenn ihr nicht gern indirekt wärt, würdet ihr Klartext reden! Ich denke mittlerweile, dass Frauen nicht mehr anders können, selbst wenn sie wollten…was wir jetzt mal dahingestellt lassen
Ich habe noch keinen Mann gesehen, welcher sich hinter seiner Partnerin versteckt, allerdings habe ich auch noch keine Frau gesehen, die gesagt hat, sie wolle stark und unabhängig sein und das auch so gemeint hat…im Endeffekt wollten doch alle einen Beschützer an Ihrer Seite, auch wenn sie das nicht so recht zugeben wollen (wieder diese tolle Indirektheit).
Ich persönlich stempel keinen als hilflos ab, weil er mich um Hilfe bittet…es gibt Dinge, die man einfach nicht kann (bei Männern sind das bekanntlich extrem wenige
).
Ansonsten kann ich mich Lucky nur anschließen…
George
Am 15. Mai 2007 um 14:52 Uhr
George: doch doch, wir machen das wirklich nur Euch zuliebe. Wir würden viel lieber direkt sein und einfach mal sagen, was wirklich los ist, wenn wir eine Schmolllippe (3x ‘L’ ?) ziehen. Aber statt dessen sagen wir Ja und meinen Nein und andersrum. Damit ihr lernt zu begreifen, wie das Zwischenmenschliche funktioniert.
Genau genommen wisst ihr erst durch uns, dass die Erde eine Kugel ist und sich dreht, denn damals hat die Geliebte von Hrn Galilei eines Abends gen Himmel geschaut und gesagt “Herzliebchen mein, die Sonne geht schon wieder unter, und der Horizont hat so wunderbare Farben. So eine romantische Nacht hatten wir noch nie *blinzelblinzelblinzel*” - Naja er hat daraus halt was Wissenschaftliches gemacht, statt ihr den erwartetnAntrag, aber du weisst schon was ich sagen will.
Am 15. Mai 2007 um 21:51 Uhr
@Therese: *LOL* Wenn das der Alte Galilei lesen könnte, er würde sich im Grab umdrehen, immer diese Unterstellungen!
Am 16. Mai 2007 um 08:18 Uhr
Hallo,
@Therese, das ist in etwa so logisch, als wenn mich jemand fragen würde, was er tun muss, damit sein PC wieder funktioniert und ich Ihm sagen würde, dass sich da wohl was verklemmt haben muss und er den Rechner, damit er wieder geht, zwei Stunden in siedendem Öl kochen muss…um Ihm mal näher zubringen, wie Technik funktioniert…
George
Am 16. Mai 2007 um 09:42 Uhr
George: Wenns funktioniert … ?!
Am 16. Mai 2007 um 18:45 Uhr
@George: Autsch! Da wären wir wieder bei der Frage, ob Frauen sich nur für Männer hübsch machen. Willst du ernsthaft behaupten, dass die Frau nur einen Rock anzieht, um angegafft zu werden??
Am 16. Mai 2007 um 18:46 Uhr
@Therese: Nun ich habe das Problem, dass ich blond bin und dadurch automatisch als dumm und hilflos gelte
Am 8. Juni 2007 um 10:52 Uhr
Bah, Alles nur Selbsttäuschung. Männer machen sich was vor über die Intelligenz (blonder) Frauen, weil sie mangels sonstiger Anerkennung sich dieses positive Feedback eben selber geben müssen. So in der Art “Im Vergleich mit dieser doofen Nuß bin ich doch ein toller Hecht”. Vermutlich würde das Ganze entschärft werden, wenn Männer da, wo sie es verdienen, auch Anerkennung bekommen. Problematisch wird es natürlich da, wo Männer absolut keine Anerkennung verdienen. Kommt viel zu häufig vor. Frauen brauchen übrigens genauso Anerkennung. Da sind sie nicht anders als Männer. Leider wird Sowas heute zu oft als “doofe Anmache” missverstanden. Und da Männer imer noch nicht gelernt haben, Gedanken zu lesen…
Was ich übrigens interessant finde, ist die Frage, warum ziehen Frauen Röcke an? Insbesondere mit dem Hintergrund, daß es eigentlich außer gesellschaftlichen Konventionen keinen einzigen vernünftigen und objektiven Grund gibt, warum Männer keine Röcke anziehen sollten.
Am 10. Juni 2007 um 10:21 Uhr
Es trauen sich ja schon einige mehr, Siegfried, aber versuch mal einem Chef diesen Mangel an Gründen zu erklären.
Am 11. Juni 2007 um 09:32 Uhr
Lieber nicht. Schon allein die rein theoretische Behandlung dieses Themas führt unweigerlich zu der felsenfesten Überzeugung, man wäre schwul. Übrigens nicht nur beim Chef.
In einem Punkt allerdings hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen: Mann müsste sich trauen. Die ersten Frauen, die Hosen angezogen haben, wurden auch ausgelacht. Die mussten sich auch erstmal trauen. Allerdings war das für Frauen damals auch deutlich leichter. Es hing praktisch Nichts davon ab. Für einen Mann hängt auch heute noch Arbeit, Einkommen, Freundeskreis und Ehe davon ab.
Naja, sei’s drum. Interessant dabei ist vor Allem die Erkenntnis, daß es mit der ach so hochgelobten Vernunft offensichtlich nicht weit her ist. Daß Frauen unvernünftig sind, wird ja nun seit Jahrhunderten behauptet. Ganz offensichtlich sind Männer aber keinen Deut vernünftiger.